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Ist Vontobel die bestzahlende Bank der Schweiz?

Vontobel-Chef Zeno Staub.

Vontobel-Chef Zeno Staub.

Keine Frage: Bei Vontobel klingelt die Kasse und auch die Mitarbeiter bekommen einen gehörigen Teil von dem Geldsegen ab. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten die Zürcher einen Vorsteuergewinn von 173 Mio. Franken, was ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Dies geht aus den am heutigen Mittwoch (11. Februar) veröffentlichten Geschäftszahlen hervor.

Doch noch erstaunlicher fällt die Vergütung aus. Denn rein rechnerisch trug jeder Mitarbeiter – vom Front bis zum Back Office – 351.000 Franken nachhause. Im Asset Management schafften es die Mitarbeiter sogar auf einen Personalaufwand pro Kopf von durchschnittlich fast 743.000 Franken. Dagegen müssen sich die Investmentbanker mit gut 253.000 Franken begnügen.

Hierbei handelt es sich jedoch um die Personalkosten, die dem Arbeitgeber entstehen. Sie enthalten also auch Beiträge zur Sozialversicherung. Der Unterschied zwischen den Bruttovergütungen – also Gehälter plus Boni – und dem Personalaufwand lässt sich jedoch ebenfalls aus dem Geschäftsbericht herauslesen. So wandte Vontobel in 2014 insgesamt 484 Mio. Franken fürs Personal auf, wovon gut 417 Mio. auf Gehälter und Boni entfielen. Dies bedeutet, dass die Bruttovergütungen rund 14 Prozent unter dem Personalaufwand pro Kopf liegen. Doch auch dann fällt die durchschnittliche Bruttovergütung bei Vontobel mit knapp 303.000 Franken noch beachtlich aus – inklusive Boni, versteht sich.

Nicht nur bei den Vergütungen, sondern auch bei der Beschäftigung zeigt der Trend nach oben. Insgesamt schuf Vontobel bis Jahresende rund 40 neue Jobs, wovon über 30 auf das Private Banking entfielen.

Zu den Profit trug das Asset Management mit einem Vorsteuergewinn von 108 Mio. Franken den Löwenanteil bei. Investment und Private Banking generierten Vorsteuerergebnisse von 66 bzw. 57 Mio. Franken.

Vontobel2014


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