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Bundesbank streicht Jobs

2.250 Vollzeitstellen will die Bundesbank bis zum Jahr 2012 streichen. Besonders betroffen davon werden die Mitarbeiter in der Bargeldbearbeitung sein.

“So sicher wie die Deutsche Bundesbank” – dies gilt zwar weiterhin für die Banknoten in den Tresoren und Kellern der Bundesbank, schon länger aber nicht mehr für die Jobs der Bundesbank-Angestellten. Zwischen 2002 und Mitte 2006 baute die Bundesbank deutschlandweit 3.550 Vollzeitstellen ab – weitere 2.250 werden nun noch bis zum Jahr 2012 folgen.

Von den Streichungen betroffen sein werden hauptsächlich die im Geschäftsfeld “Barer Zahlungsverkehr” tätigen Mitarbeiter. Denn die Bundesbank plant, ihren Marktanteil an der Bearbeitung von Banknoten in Deutschland gemäß des Euro-Regelwerks auf von derzeit 75 auf künftig 50% zugunsten privater Anbieter zu senken.

Zudem soll die Aufbauorganisation der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt gestrafft werden. Insgesamt soll so das Stammpersonal bis 2012 auf gut 9.500 sinken, was etwa 9.000 Vollzeit-Stellen entspricht.

Die gute Nachricht: Betriebsbedingte Kündigungen sind der Bundesbank zufolge nach wie vor nicht vorgesehen. Weitere Filialen werden nach dem Beschluss des Vorstands nicht vor 2010 geschlossen. Zunächst gelte es, die Folgen der Schließung der bisherigen 56 Standorte und der noch anstehenden 14 Filialen sowie 9 Betriebsstellen zu bewältigen.

Im Jahr 2009 soll dann das Filialnetz anhand betriebswirtschaftlicher Kriterien wie Auslastung und Kundenstruktur evaluiert werden. Auf dieser Basis wird danach, also in den Jahren 2010 bis 2012, das Filialnetz bedarfsgerecht konsolidiert. Weitere Stellenkürzungen scheinen damit nicht unbedingt ausgeschlossen.

Intensiviert werden soll hingegen die Forschung in den Zentralbereichen Geldpolitik und Finanzsystemstabilität. Hierfür werden derzeit bereits diverse hoch qualifizierte Volkswirte gesucht.

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