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Da hat nicht nur Oswald Grübel gut Lachen: Gewinnsprung beim UBS-Investmentbanking

UBS-Chef Oswald Grübel

In der Sparte “Fixed Income, Currencies and Commodities” (FICC) soll die UBS nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg allein im ersten Quartal 2010 einen Gewinn von 2,3 Mrd. US-Dollar eingestrichen zu haben.

Die Zürcher Bank beeilte sich mit einem Dementi, das indes lauwarm ausfiel: “Die Zahl ist leicht höher als die derzeit von FICC prognostizierten Erträge für das erste Quartal.” Da die Berechnungen für das Quartal noch nicht abgeschlossen sind, sei auch ein zuverlässiger Ausblick vorerst unmöglich.

Damit produzierte die Bank die beste Nachricht seit langem. Denn in der Vergangenheit machte das Investmentbanking vor allem durch einen ungewollten Personalabfluss sowie durch Ertragsschwäche von sich reden.

Um den Bereich zu stärken, hat die UBS in den zurückliegenden Monaten etwa 350 Mitarbeiter neu eingestellt. Durch den Geldsegen dürfte auch die Attraktivität der Schweizer Grossbank als Arbeitgeber steigen.

“Die relativen Fortschritte in der Festzinssparte der UBS müssen gut sein. Denn 2009 gab es hier kaum irgendwelche Erlöse”, sagt Dirk Hoffmann-Becking, der als Analyst für Sanford C. Bernstein arbeitet.

Dabei hatte das Investmentbanking branchenweit in 2009 besonders hohe Gewinne im Bereich Fixed-Income erzielt. Die Executive Search-Experten Tim Zühlke und Andreas Pudelko von Indigo Headhunters erläutern in einem Interview mit eFinancialCareers, wieso Fixed Income derzeit ein Goldesel ist.

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