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Commerzbank streicht zunächst 2.200 Zentral-Jobs in Frankfurt

Der Abbau von Arbeitsplätzen bei der Commerzbank hat begonnen: Im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank legt das Kreditinstitut die Zentralen zusammen. Dabei fallen 2.200 Jobs weg, Tausende weitere sollen folgen.

Betroffen sind die Zentralen der drei Häuser Commerzbank, Dresdner Bank und Dresdner Kleinwort mit zusammen 11.400 Mitarbeitern. Grundlage für den Stellenabbau ist ein kürzlich ausgehandelter Sozialplan, der betriebsbedingte Kündigungen bis 2011 ausdrücklich ausschließt.

Die Commerzbank hat die Dresdner Anfang 2009 von der Allianz übernommen, weltweit sollen 9.000 Arbeitsplätze wegfallen, davon 6.500 in Deutschland. Insgesamt arbeiten bei der Commerzbank mehr als 60.000 Beschäftigte.

Finanzvorstand Eric Strutz bezeichnete die Zusammenlegung der Zentralen als “wichtigen Meilenstein”. Betriebsratschef Uwe Tschäge sagte, mit der Einigung sei eine “möglichst sozialverträgliche Umsetzung der Integration” gesichert. In dem Sozialplan sind unter anderem Regelungen zu Altersteilzeit und Abfindungen enthalten.

Die Vereinbarung soll ab Oktober umgesetzt werden. Bis zum Sommer wollen sich Arbeitnehmer und Manager einigen, wie die regionalen Einheiten des Konzerns integriert werden sollen. Dazu zählt unter anderem der in Eschborn ansässige Immobilienfinanzierer Eurohypo. Finanzkreisen zufolge soll es dort starke Einschnitte geben.

Wie aus Arbeitnehmerkreisen zu hören war, wurden ursprüngliche Planungen wieder verworfen, wonach einige zentrale Abteilungen wie die Informationstechnologie, der Inlandszahlungsverkehr und die Wertpapierabwicklung ausgegliedert werden sollten. In Frankfurt könnte der Stellenabbau dadurch geringer ausfallen als angenommen.

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