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Ossie erhöht die Gehälter seiner US-Investmentbanker um 30 Prozent: Nullsummenspiel in Franken

Noch vor einigen Tagen hat UBS-Investmentbankingchef Carsten Kengeter seine US-Mitarbeiter als “verwöhnte Kinder” beschimpft und ihre Forderung nach mehr Geld mit den Worten quittiert: “Das kriegt Ihr einfach nicht.”

Damit scheint indes nach den jüngsten Informationen des US-Blogs Dealbreaker noch nicht das letzte Wort gefallen zu sein. So erhöht die UBS jetzt in den Vereinigten Staaten die Grundgehälter der meisten Investmentbanker und kapitalmarktnahen Mitarbeiter angeblich um 30 bis 40 Prozent. Damit haben die “verwöhnten Kinder” letztlich doch ihren Dickkopf durchgesetzt – und das trotz schwacher Performance.

Der Exodus wichtiger Mitarbeiter der UBS-Investmentbank in Richtung Konkurrenz scheint letztlich die UBS zu einem Umdenken gezwungen zu haben. Bereits vor einigen Tagen hatte UBS-Chef Ossie Grübel in einer Email versucht, die Wogen zu glätten.

Dabei stellt sich die Frage, wieso über den US-Mitarbeitern trotz bescheidener Ergebnisse das Füllhorn ausgeschüttet wird, während aus Zürich keine derartigen Gehaltsanhebungen an die Medien durchgesickert sind.

Die US-Gehaltsanhebungen fallen indes deutlich geringer aus, wenn diese in Franken umgerechnet werden. Denn der US- (oder Mickey Mouse-)-Dollar ist gegenüber dem Franken (oder Alpendollar) binnen zwölf Monaten um stolze 27 Prozent von 1,15 auf 0,84 Franken am 2. Juni 2011 abgestürzt, was ein klassischer LORU-Chart darstellt (von Links Oben nach Rechts Unten) Auf Frankenbasis handelt es sich also beinahe um ein Nullsummenspiel.

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