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Bankenbranche: Stellenabbau verlangsamt sich

Der Stellenabbau im deutschen Bankengewerbe ist nach Ansicht der Dienstleistungsgewerkschaft noch nicht vorbei. Doch ver.di erhofft zumindest steigende Gehälter.

Für die Jahre 2006 bis 2008 erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) auf Grund der bekannten Unternehmensplanungen einen Abbau von 15.000 Stellen im deutschen Kreditgewerbe. Nach allein 13.000 abgebauten Stellen im Jahr 2005 stellen die Gewerkschafter damit immerhin eine deutliche Abschwächung des Trends gegenüber den Vorjahren fest.

In den Jahren 2000 bis 2004 sind den Angaben ver.dis zufolge deutschen Banken rund 70.000 Stellen abgebaut worden. So wurden bei Privatbanken in Deutschland in diesem Zeitraum rund 42.450 Beschäftigte (das entspricht 16,8 % der gesamten Belegschaft) entlassen, bei den öffentlichen Banken um 19.250 (5,6 %) und bei den genossenschaftlichen Instituten etwa 10.100 (5,6 %).

Hoffnung macht ver.di in puncto Tarifgehälter: Die Dienstleistungsgewerkschaft sieht einen Spielraum für deutliche Gehaltssteigerungen.

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