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Welche deutsche Bank in 2014 am besten zahlt und wo die Mitarbeiter ihr Geld wert sind

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Hohe Gehälter und winzige Gewinne. Unser Ranking zu den Vergütungen in den ersten neun Monaten 2014 beweist wieder einmal, dass dies zusammengeht. Für das Ranking haben wir die Zwischenberichte der Banken gesichtet, die bislang ihre Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlicht haben. Traditionell lassen sich die Landesbanken, aber auch DZ Bank und Dekabank mit den Berichten reichlich Zeit, weshalb sie hier weitgehend fehlen.

Welche Bank am besten zahlt

Wer ein möglichst hohes Gehalt anstrebt, ist bei der Deutschen Bank bestens aufgehoben. Für jeden Mitarbeiter ließ die Bank zwischen Januar und September durchschnittlich fast 97.500 Euro springen. Allerdings sitzen die meisten der Großverdiener des deutschen Branchenprimus nicht etwa in Frankfurt, sondern in London, wo das Investment Banking des Konzerns angesiedelt ist.

Dass sich auch in Deutschland gutes Geld verdienen lässt, beweist die mit 490 Angestellten winzige Baader Bank aus Unterschleißheim bei München. Für jeden Mitarbeiter weisen die Bayern einen Personalaufwand von durchschnittlich gut 91.000 Euro auf. Wenig spendabel zeigt sich hingegen mit gut 55.000 Euro die Commerzbank.

Freilich müssen die Zahlen in den richtigen Kontext gesetzt werden: Der gewaltige Unterschied zwischen Commerzbank und Deutscher Bank geht maßgeblich auf die Tatsache zurück, dass es dort weitaus weniger hochbezahlte Investment Banker als bei Deutschlands größter Bank gibt.

Darüber hinaus darf der Personalaufwand pro Kopf nicht mit den Bruttovergütungen (Grundgehälter plus Boni) gleichgesetzt werden, da im Aufwand auch z.B. die Sozialabgaben des Arbeitgebers enthalten sind. Wie groß der Unterschied ausfällt, zeigt HSBC Trinkaus. Dort machen die Bruttovergütungen genau 83,4 Prozent des Personalaufwands aus.

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Welche Bank am meisten verdient

Beim Vorsteuergewinn pro Kopf befinden sich ausgerechnet die beiden Spitzenzahler im Tabellenkeller. Bei der Baader Bank war jeder Beschäftigte gerade einmal für einen Vorsteuergewinn von rund 8600 Euro verantwortlich und auch bei der Deutschen Bank schafften es die Kollegen nur auf gut 29.000 Euro.

Die lukrativsten Banken stellen hingegen eine veritable Überraschung dar. Bei der Aareal Bank aus Wiesbaden generierte jeder Angestellte einen Vorsteuergewinn von stolzen 136.000 Euro. Und auch die weitgehend staatseigene BayernLB kann sich mit fast 100.000 Euro sehen lassen.

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Wo die Mitarbeiter zu teuer sind

Die Aufwands-Ertrags-Quote besagt, wie viel Cent eine Bank für jeden Euro Ertrag aufwenden muss. Besonders teuer wirtschaftet die Deutsche Bank mit einer Aufwands-Ertrags-Quote von 85 Prozent. Für jeden Euro Ertrag musste die Bank also 85 Cent auf den Tisch legen. Ganz anders beim biederen Immobilienfinanzierer aus Wiesbaden. Die Aareal Bank musste keine 37 Cent für jeden Euro Ertrag aufwenden.

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