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Dexia schließt Frankfurter Niederlassung

Die Dexia Kommunalbank schließt ihre Frankfurter Niederlassung. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber eFinancialCareers.

Was mit den Mitarbeitern geschieht – die Rede ist von 25 – ist noch unklar. Es sei noch nicht entschieden, ob die Angestellten entlassen werden, oder ob ihnen Ersatzarbeitsplätze angeboten werden, sagte der Sprecher.

Der belgische Mutterkonzern Dexia SA hatte vor wenigen Tagen die Finanzmärkte auf einen Verlust für das abgelaufene Jahr vorbereitet und zugleich den Abbau von weltweit 900 Stellen angekündigt.

Da die Dexia Kommunalbank keinen Betriebsrat gegründet hat, haben die Angestellten prinzipiell schlechte Karten und sind vom Wohlwollen des Bankmanagements abhängig.

Einen Rechtsanspruch auf eine Abfindung, gibt es – entgegen der öffentlichen Wahrnehmung – nämlich nicht. Im schlimmsten Fall muss jeder Mitarbeiter auf eigene Faust das Arbeitsgericht anrufen und eine Kündigungsschutzklage einreichen.

Die Frankfurter Geschäftstelle wurde 2000 gegründet und konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Kommunalfinanzierung, Forderungsforfaitierung und Projektfinanzierung. In Zukunft werden sämtliche Portfolien in Berlin betreut, die Projektfinanzierung übernimmt das Kompetenzcenter in Paris.

Die Dexia Kommunalbank konzentriert sich künftig auf das internationale Staatsfinanzierungsgeschäft und will weiter einer der großen Pfandbriefemittenten bleiben.

Im Berichtsjahr 2007 hatte die Geschäftsstelle Frankfurt Kreditzusagen in Höhe von 8,3 Milliarden Euro gegenüber Städten, Kreisen und Gemeinden gegeben.

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