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Deutsche Bank streicht bis zu 200 Stellen im Bereich Informationstechnik

Die Deutsche Bank baut IT-Stellen in der Sparte Group Technology & Operations (GTO) ab. Während einer Versammlung mit knapp 200 von insgesamt 220 Beschäftigten der GTO-Abteilung Investment Banking-IT in Eschborn wurde am Montag mitgeteilt, dass etwa 45 Prozent der Stellen wegfallen sollen, berichtet die Frankfurter Rundschau.

GTO ist der interne IT-Dienstleister der Deutschen Bank. Der Bereich stellt die Infrastruktur und IT-Systeme zur Verfügung und organisiert die Arbeits- und Betriebsprozesse. Insgesamt beschäftigt der Bereich rund 2.400 Mitarbeiter. Der Zeitung zufolge sollen bis zu 50 Mitarbeiter per Betriebsübergang zu IBM wechseln, dem Rest werden Vorruhestand und Abfindungen angeboten.

Auch die Abteilung Investment Banking-Operations soll von Einsparungen betroffen sein und bis zu 85 von rund 270 Stellen verlieren. Die Mitarbeiter sollen kommende Woche informiert werden.

Insgesamt würden damit in beiden Bereichen fast 200 Stellen gestrichen. Auch betriebsbedingte Kündigungen sollen auf der Abteilungsversammlung nicht ausgeschlossen worden sein, berichtet die FR unter Berufung auf die Gewerkschaft Verdi.

Mit dem Stellenabbau sollen die Kosten gesenkt werden. Der Betriebsrat verhandele bereits über die Kürzungen. Offiziell äußern wollte sich die Mitarbeitervertretung laut Zeitung aber nicht.

Ein Sprecher der Bank sagte der Zeitung, es sei prinzipiell immer ein Thema, die Informationstechnik so effizient und kostengünstig wie möglich zu betreiben.

Die Bank plane Anpassungsmaßnahmen in einzelnen Bereichen und führe dazu Gespräche mit dem Betriebsrat und den Mitarbeitern. Mit ihnen wolle die Bank darüber reden, wie sie sich individuell weiterentwickeln könnten.

Erst wenn diese Gespräche abgeschlossen seien, könnten genaue Angaben zur Zahl der betroffenen Mitarbeiter gemacht werden, sagte der Sprecher und versicherte, dass es immer das Ziel sei, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

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