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Das ultimative Ranking: Welche deutsche Bank am besten zahlt

Nicht alle haben Grund zum Jubeln (Foto: Getty Images)

Nicht alle haben Grund zum Jubeln (Foto: Getty Images)

In dieser Woche hagelt es noch einmal Halbjahreszahlen. Damit ist der Zeitpunkt für unser traditionelles Ranking gekommen: Wer zahlt unter den deutschen Banken am besten und wo sind die Mitarbeiter ihr Geld wert?

Der erste Platz geht wie schon seit Jahren an den Branchenprimus. Die Deutsche Bank ließ konzernweit für jeden Mitarbeiter über 65.500 Euro springen. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich mit jeweils um die 59.000 Euro die Dekabank und HSBC Trinkaus. Den letzten Platz im Ranking nimmt die Commerzbank mit gerade einmal 37.000 Euro ein.

Rein rechnerisch sind es bei der BayernLB zwar nur 32.000 Euro, allerdings sind hierin noch die gut 2300 Mitarbeiter der ungarischen Tochter MKB enthalten, die zwischenzeitlich veräußert wurde. Ohne diesen Effekt würde die BayernLB besser abschneiden. Ähnliches gilt für die DZ Bank Gruppe mit gut 26.000 Euro. Im Unterschied zu den anderen Banken sind in den Beschäftigtenzahlen der Genossen auch Teilzeitstellen sowie das umfangreiche Versicherungsgeschäft enthalten.

Die Personalaufwendungen pro Kopf sind jedoch nicht mit den Bruttovergütungen gleichzusetzen, denn hierin fließen auch noch Nebenkosten wie die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen ein.

So machen bei HSBC Trinkaus die Löhne und Gehälter nur 83,7 Prozent der Personalaufwendungen aus. Bei der BayernLB sind es gar nur 78 Prozent. Mithin muss man etwa ein Fünftel der Personalaufwendungen pro Kopf abziehen, um auf die Bruttovergütungen zu kommen.

Quelle: Halbjahreszahlen / eFinancialCareers.de Quelle: Halbjahreszahlen / eFinancialCareers.de[/caption]

 

Doch sind die hochbezahlten Mitarbeiter der Deutschen Bank immer auch ihr Geld wert? Bei einem Blick auf die Gewinnzahlen stellen sich Zweifel ein. So generierte jeder Mitarbeiter pro Kopf gerade einmal einen Vorsteuergewinn von unter 27.000 Euro, womit es nur für einen der letzten Plätze reichte.

Der eindeutige Gewinner kommt dagegen ausgerechnet aus dem Sparkassen-Verbund. Bei der Dekabank war jeder Beschäftigte rein rechnerisch für knapp 126.000 Euro verantwortlich. Beim Immobilienfinanzierer Aareal waren es noch gut 111.000 Euro.

Quelle: Halbjahreszahlen / eFinancialCareers.de Quelle: Halbjahreszahlen / eFinancialCareers.de[/caption]

Auch bei der Kosteneffizienz konnten ausgerechnet Aareal Bank, BayernLB, Dekabank und Helaba punkten. Die Aareal Bank gab für jeden Euro Ertrag im ersten Halbjahr keine 37 Cent aus. Bei der Deutschen Bank war es dagegen 81 Cent.

Quelle: Halbjahreszahlen / eFinancialCareers.de Quelle: Halbjahreszahlen / eFinancialCareers.de[/caption]

Da noch nicht alle relevanten Banken ihre Halbjahreszahlen vorgelegt haben, wird dieses Ranking in den kommenden Tagen ergänzt.

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Kommentare (2)

Comments
  1. Hallo Magic Mike,

    der Spiegel-Artikel gibt die veralteten Ganzjahreszahlen wieder. Unsere Daten beziehen sich auf das Halbjahresergebnis – sind also aktuell.

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

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