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Es geschehen noch Wunder: Beste CFA-Ergebnisse seit Jahren

Zeit für Champagner (Foto: Getty Images)

Zeit für Champagner (Foto: Getty Images)

Für eine kleine Überraschung sorgt jetzt das CFA Institute. So haben bei den Juniprüfungen zum Chartered Financial Analyst (CFA) immerhin 46 Prozent der Teilnehmer bestanden. Damit liegen die Ergebnisse spürbar über dem Mittel der vergangenen zehn Jahre von 42 Prozent. Ein besseres Ergebnis wurde zuletzt nur in 2006 mit 52 Prozent erzielt.

Allerdings fallen die Ergebnisse bei den drei Prüfungen unterschiedlich aus. Niedriger als im Zehnjahresschnitt liegen lediglich die Resultate für den Level II. Während das Mittel seit 2005 bei 44 Prozent lag, sind es in den Juniprüfungen nur 42 Prozent gewesen.

Dagegen dürften bei den Kandidaten zum Level I dieses Jahres einige Sektkorken mehr knallen. Mit einer Erfolgsquote von 46 Prozent liegt das Ergebnis gleich 7 Prozentpunkte über dem Zehnjahresschnitt. Ähnlich gut ist das Ergebnis zuletzt in 2009 ausgefallen.

Freuen dürfen sich auch die Teilnehmer zum Level III, wo die Erfolgsquote bei 54 Prozent lag. Zwar fällt hier das Ergebnis nur 1 Prozentpunkt besser als der Zehnjahresschnitt aus. Allerdings werden hier die Zahlen durch die Sensationsquote von 76 Prozent aus 2006 verfälscht.

Unterdessen erfreut sich der CFA wachsender Beliebtheit. An den Juniexamen nahmen rund um den Globus exakt 118.683 Kandidaten teil, was nur marginal unter dem bisherigen Rekorddurchgang von 2012 mit 119.027 Kandidaten lag. Zum Vergleich: Bei den Juniexamen 2004 waren es mit 61.559 gerade einmal die Hälfte. Unter den Teilnehmern in 2014 befanden sich auch 1563 Teilnehmer aus Deutschland, 1348 aus der Schweiz und 277 aus Österreich.

Quelle: CFA Institute / eFinancialcareers

Quelle: CFA Institute / eFinancialcareers

Laut dem englischen Branchenfachblatt Financial News sollen bei den Examen 20 Prozent der Kandidaten nicht aufgetaucht sein. Laut einer Sprecherin des CFA Institutes würden die nicht erschienen Kandidaten auch nicht in die Berechnung der Erfolgsquote einfließen.

„Hunderte von Schweizer Kandidaten haben jetzt Grund zum Feiern – wir freuen uns mit ihnen!“, sagte Christian Dreyer, Geschäftsführer der CFA Society Switzerland. „Die anderen müssen wohl noch etwas nachlegen bei der Vorbereitung. Aber Durchfallen ist kein Weltuntergang: Viele erfolgreiche CFA-Charterholder sind ein- oder zweimal durch eine der Prüfungen gefallen. Dranbleiben zahlt sich aus!“

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