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Spanien – Italien 1:0: SEB-Filialnetz geht an Santander

Die Spanier haben nicht nur auf dem Fußballfeld die Nase vorn. Im Übernahmekampf um die 173 deutschen Filialen der schwedischen SEB setzt sich die spanische Santander-Bank gegen die Unicredittochter HVB durch.

Der Verkaufspreis beläuft sich laut einer SEB-Meldung auf 555 Mio. Euro. Damit liegt die Summe etwas über dem Buchwert von 420 Mio. Euro.

Für das SEB-Filialnetz arbeiten in Deutschland rund 2000 Beschäftigte, die eine Mio. Privatkunden sowie ein Einlagevolumen von 4,6 Mrd. und ein Kreditvolumen von 8,5 Mrd. Euro betreuen.

An die Noch-Mitarbeiter sagte SEB-Vorstandsschef Jan Sinclair: “Ich bin sicher, dass wir mit dem Verkauf für unsere Mitarbeiter und die Bank die beste Lösung gefunden haben. Unseren Mitarbeitern im Privatkundengeschäft bietet die Einbindung in einen führenden internationalen Finanzkonzern gute berufliche Perspektiven.”

Mit dem Zukauf kommt Santander bei seiner europaweiten Expansionsstrategie voran. Denn der spanische Finanzriese bietet derzeit auch für rund 300 RBS-Filialen in Großbritannien. Dabei sind die Spanier im Vereinigten Königreich mit über 1000 Filialen schon heute stark aufgestellt. In Deutschland ist Santander bislang schwerpunktmäßig in der Kosumfinanzierung tätig.

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