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Aus dem Tagebuch eines Praktikanten: Meine Erfahrung im US-Wealth Management

Vor einigen Wochen habe ich mein Sommerpraktikum bei einem der größten Wealth Manager an der Wall Street begonnen. Schon vorher hatte ich zwei Praktika absolviert, aber soweit ist sehen kann, handelt es sich bei dem jetzigen um das hilfs- und lehrreichste.

Der große Vorteil besteht darin, dass es eine Kombination von Arbeit und akademischer Fortbildung darstellt. Der akademische Part ähnelt dabei einem Online-Seminar, wo ich auswählen kann, welchen Kurs ich belegen möchte. Dabei muss ich einige Pflichtkurse wie Compliance und Sicherheit belegen, doch abgesehen davon kann ich wählen, was immer ich möchte. Bislang habe ich Einführung in die Finanzmärkte und Unternehmensbewertung gewählt. Ich versuchte Kurse zu belegen, die mit meinen Unifächern übereinstimmen, damit ich im kommenden Semester einen Startvorteil habe.

Bei meiner Arbeit während des Praktikums suche ich die Kontaktdaten von Berufstätigen in den gesamten USA und rufe Sie an, um unsere Produkte und Dienstleistungen anzupreisen. Normalerweise erreiche ich nur die Mailbox, aber gelegentlich treffe ich auch auf jemanden, der interessiert daran ist, mit einem von unseren Finanzberatern zu sprechen. An diesem Punkt soll ich ihnen einige Fragen zu ihrer finanziellen Situation und ihren Investmentstrategien stellen, damit ich sie an die bestmöglichen Berater verweisen kann.

Um es ganz ehrlich zu sagen, die Leute ungefragt anzurufen, hat mich anfangs schon ein wenig gestört. Ich war in Sorge, weil ich dachte, dass ich alles über die Arbeit unserer Kundenberater wissen müsse wie etwa das Management eines Investmentportfolios oder US-Steuerbestimmungen. Doch dies war nicht der Fall. Vielmehr stellte sich heraus, dass ich zunächst in die Produkte und Dienstleistungen eingeführt wurde, bevor ich sie verkaufen sollte.

Besonders gefällt mir an dem Praktikum, dass mir nicht einfach Instruktionen gegeben werden, sondern dass mir der Zweck der mir übertragenen Aufgabe und das Konzept erläutert werden, sofern ich es nicht verstehe. Ich möchte wissen, wie ich dem Unternehmen helfen kann und die Mechanismen hinter meiner Arbeit zu verstehen. Das motiviert mich mehr und bringt mir mehr bei, als es bei den vorherigen Praktika der Fall gewesen ist oder wenn ich es nur in einem Buch gelesen hätte.

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Kommentare (3)

Comments
  1. Also was du erzählst klingt verdammt langweilig. Abgesehen von den Schreibfehlern hört man raus, dass du den Vertriebsidiot spielen darfst und du stellst das auch noch Spannend dar. OMG!

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