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Fondsbranche drohen Arbeitsplatzverluste vor allem im Vertrieb

Die deutsche Fondsbranche rechnet wegen der Finanzkrise mit Stellenstreichungen.

“Da wird es den ein oder anderen Arbeitsplatzabbau geben”, sagte Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des (BVI) Bundesverbandes Investment und Asset Management in Hamburg. Er rechne aber nicht mit einer Entlassungswelle.

Die rund 80 Mitgliedsfirmen des Branchenverbandes hätten in den vergangenen Jahren “ordentlich Speck auf den Rippen” angesetzt, so dass Geschäftseinbrüche nicht gleich an die Substanz gingen.

“In den allermeisten Fällen bleibt es bei Gewinnrückgängen.” Allerdings dürften einige Fonds zusammengelegt werden. Auch die Schließung von Fonds sei möglich. “Die Zahl der Produkte ist zu hoch, keine Frage”, sagte der BVI-Chef.

Viele Fondsgesellschaften haben in den vergangenen Monaten ihre Vertriebsteams vergrößert, um vor der Anfang 2009 geltenden Abgeltungssteuer Kunden zu gewinnen. Der erhoffte Zuwachs im Geschäft ist wegen der Finanzkrise bislang aber ausgeblieben. Das Personal haben die Unternehmen nun zu viel an Bord.

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