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GASTKOMMENTAR: Drei Tipps, wie Sie nicht wie ich in eine Karrierefalle geraten

Ich befinde mich auf Jobsuche. Im vergangenen Jahr habe ich mich mit Recruitern getroffen, mit Freunden gesprochen und das Internet erfolglos durchfischt. Dabei habe ich drei Fehler begangen, die Sie vermeiden sollten:

1. Bleiben Sie nicht in ein und demselben Unternehmen stecken

Jetzt arbeite ich schon seit fast fünf Jahren (hart!) für das gleiche Unternehmen, damit sollte es eigentlich nicht allzu schwer fallen, einen neuen Job zu finden. Doch leider wurde ich bislang zu keinem einzigen Vorstellungsgespräch eingeladen.

Wieso? Ganz einfach: Was ich in den vergangenen fünf Jahren gemacht habe, hilft mir wenig dabei weiter, was ich erreichen möchte. Denn in meinem derzeitigen Karriereabschnitt befinde ich mich gewissermaßen zwischen allen Stühlen: Entweder bin ich unerfahren oder zu berufserfahren für die Jobs, die mich voranbringen würden. Entweder müsste ich mich mit heftigen Gehaltseinbußen abfinden und noch einmal von ganz unten anfangen oder ich müsste ich meiner derzeitigen Position bleiben, bis die nächste Rezession alle anderen herausgeworfen haben würde wie bei einer Reise nach Jerusalem.

2. Alles was Sie treiben, muss Ihren Lebenslauf voranbringen

Im Nachhinein scheint dies offensichtlich zu sein. Doch in fünf Jahren habe ich mich nicht um meinen Lebenslauf gekümmert. Dabei müssen Sie sich jeden Tag fragen, ob Ihre gegenwärtige Arbeit tatsächlich einen Mehrwert für Ihren Lebenslauf darstellt, sobald Sie sich auf dem Arbeitsmarkt umsehen.

3. Seien Sie Fischer und nicht der Fisch

Ich habe kürzlich verschiedene Recruiter getroffen. Ich bin nicht darauf aus, Unrat über Ihnen auszugießen. Doch ich frage mich, ob ich derjenige bin, der nach einem Job sucht oder nur derjenige, der zappeln gelassen wird.

Nachdem ich mit einem bestimmten Recruiter gesprochen habe, leiteten Kollegen einzeilige Emails von ihm an mich weiter, in denen er ihnen irgendeinen Job anbot. Zumeist befanden sich diese Jobs nicht einmal in den gleichen Bereichen, in denen die Empfänger arbeiteten.

Es handelt sich um einen Weg, über den Recruiter an Kontakte herankommen. Ich frage mich, ob sie so auch mit Lebensläufen umgehen, die zufällig in ihre Hände geraten. Vielleicht werfen sie damit auch einfach nur um sich, womit viele im Papierkorb landen. Ich hätte von ihnen eine höhere Berufsehre erwartet. Daher ist es wichtig, einen Recruiter zu finden, der Sie nicht wie einen Fisch behandelt.

Also befinde ich mich immer noch auf der Suche nach dem gelobten Land, einem besseren Job. Werde ich bald fündig werden? Da bin ich mir nicht so sicher. Doch ich ziehe hieraus meine Lehren und versuche, es künftig besser zu machen. Falls ich erfolgreich sein werde, dann werde ich es Ihnen mitteilen.

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