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Zahl der offenen Banking-Jobs in Deutschland legt kräftig zu

Auf diese Nachricht muss man einfach anstoßen. (Foto: Getty Images)

Auf diese Nachricht muss man einfach anstoßen. (Foto: Getty Images)

Deutschland setzt sich auch auf dem Arbeitsmarkt für Finanzprofis von den anderen europäischen Ländern ab. Laut dem European Job Index des internationalen Recruitmentunternehmens Robert Walters kletterte die Zahl der offenen Stellen im Bereich Banking und Finanzdienstleistungen im ersten Quartal gegenüber dem Schlussquartal 2013 um 9,5 Prozent. Dagegen ging es im gleichen Zeitraum europaweit um 2,9 und in der Schweiz sogar um 3,4 Prozent bergab.

Dabei stieg die Zahl offener Stellen im Finanzdienstleistungssektor in Deutschland sogar schneller als in der Gesamtwirtschaft. Denn über alle Branchen hinweg registrierte Robert Walters lediglich ein Plus von 5,3 Prozent.  Europaweit ging es um 5,1 Prozent bergauf.

Verkehrte Welt dagegen in der Schweiz: Während die Krise auf dem Arbeitsmarkt für Banker weiterschwelt, stieg die Zahl der offenen Stellen in der Gesamtwirtschaft laut Robert Walters sogar um stolze 11,7 Prozent, womit sich der eidgenössische Arbeitsmarkt als deutlich dynamischer als in der EU erweist.

Fachkräftemangel sorgt für kräftiges Gehaltsplus in Accounting und Finance

In den Bereichen Accounting und Finance indes steuern sowohl Deutschland als auch die Schweiz auf einen veritablen Fachkräftemangel zu. Laut dem European Job Index kletterte hier die Zahl offener Stellen zwischen Januar und März in der Schweiz um 9,8 Prozent und in Deutschland um 6,9 Prozent. Europaweit belief sich das Plus hingegen nur auf 5,8 Prozent.

Nach einer anderen Umfrage des Recruitment-Unternehmens Robert Half unter 2431 CFOs weltweit zwingt der Fachkräftemangel in diesem Bereich die Unternehmen dazu, die Gehälter in der Sparte kräftig zu erhöhen. So rechnen 43 Prozent der Umfrageteilnehmer mit steigenden Fixgehältern in Deutschland und 29 Prozent mit wachsenden Boni. Insgesamt planen die Unternehmen Gehaltserhöhungen von 6,6 Prozent ein. In der Schweiz rechnen hingegen nur 39 bzw. 16 Prozent der CFOs mit steigenden Gehältern und Boni.

„Der erwartete Einkommensanstieg der von uns befragten CFOs wird sicherlich stark durch die optimistische Einschätzung der wirtschaftlichen und unternehmenseigenen Entwicklung getrieben“, sagt Sven Hennige, Managing Director Central Europe & Germany bei Robert Half. „Doch es gibt noch zwei andere Treiber, die CFOs aktuell zu schaffen machen: Erstens ist es die große Schwierigkeit, geeignetes Personal für neu geschaffene wie auch bestehende Positionen zu finden. Zweitens sorgen sich die Führungskräfte um die mögliche Abwanderung von Fachkräften.“

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