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BDU-Studie: Headhunter rechnen mit kräftigen Auftragsplus von Banken und Versicherern

So sahen früher Headhunter aus - beide Hände voller Kandidaten. Foto: Tropenmuseum of the Royal Tropical Institute (KIT)

So sahen früher Headhunter aus - beide Hände voller Kandidaten. Foto: Tropenmuseum of the Royal Tropical Institute (KIT)

Die Stimmung unter den auf Finanzdienstleister spezialisierten Personalvermittlern steigt. So rechnet die Branche für 2014 mit einem Umsatzplus im Geschäft mit Banken von 7,7 Prozent und von 6,4 Prozent mit Versicherungen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Personalberatungen in Deutschland 2013/14“ des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU), die am heutigen Donnerstag (15. Mai) auf dem Personalberatertag in Bonn vorgestellt wurde. Dies stellt auch für Finanzprofis eine gute Nachricht dar. Denn mehr Aufträge für Headhunter bedeuten auch mehr zu besetzende Stellen.

Dagegen fiel das Geschäft in 2013 eher traurig aus. Der Umsatz der Personalvermittler mit Banken legte nur um magere 0,3 Prozent zu, wobei rund 3900 Stellen besetzt wurden. Im Geschäft mit Versicherungen kletterte der Umsatz um 2,3 Prozent. Hier wurden 1750 Kandidaten platziert.

Damit schnitten die auf Finanzdienstleistungen spezialisierten Personalvermittler deutlich schlechter als der Durchschnitt ab. Denn in der gesamten Branche kletterte der Umsatz um 3,2 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. Auf das Geschäft mit Finanzdienstleistern entfielen hiervon 10,8 Prozent oder 173 Mio. Euro.

Deutlich besser lief das Geschäft mit den Professional Services, wozu auch die Big 4 und andere Beratungsunternehmen gehören. Hier kletterte der Umsatz um 5,9 Prozent, wobei 3500 Positionen besetzt und 105 Mio. umgesetzt wurden.

Quelle: BDU

Quelle: BDU

Bei der Honorargestaltung dominiert auch weiterhin das sogenannte Retainermodell. Demnach wird ein Drittel des Honorars bei Auftragsvergabe, ein weiteres Drittel bei der Präsentation des Kandidaten und das letzte bei Unterzeichnung des Arbeitsvertrages fällig. Immerhin 62 Prozent aller Suchmandate entfielen auf dieses Modell.

Bei den mittelgroßen Personalvermittlern mit einem Jahresumsatz von 500.000 bis 3 Mio. Euro sind es sogar 71 Prozent und bei kleinen Vermittlern mit einem Umsatz von weniger als 500.000 Euro 69 Prozent. Bei den großen Vermittlern hingegen nur bei 49 Prozent. Laut der BDU-Studie lag das durchschnittliche Honorar bei 27 Prozent des Jahresgehalts.

Welche Suchmethoden Personalvermittler einsetzen

 

 

Quelle: BDU

Quelle: BDU

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