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Wachstumsinitiative: Bei HSBC Trinkaus sind bereits 212 Arbeitsverträge unterschrieben

HSBC Trinkaus-Chef Andreas Schmitz

HSBC Trinkaus-Chef Andreas Schmitz

Seit der Ankündigung der Wachstumsinitiative im vergangenen Sommer sind bei HSBC Trinkaus bis Ende April bereits 212 Arbeitsverträge unterschrieben worden. „Die sind aber noch nicht alle an Bord“, sagte ein Unternehmenssprecher. Vielmehr würden die neuen Mitarbeiter aufgrund von Kündigungsfristen erst sukzessive hinzustoßen.

Da allerdings auch Abgänge zu verzeichnen waren, fällt der Mitarbeiterausbau doch nicht ganz so beeindruckend aus. Laut dem Zwischenbericht erhöhte sich die Zahl per 31. März um 52 auf 2572 Beschäftigte. Bis 2017 will HSBC Trinkaus insgesamt 500 neue Mitarbeiter für den Ausbau ihres Mittelstandsgeschäfts anheuern.

Der Wachstumskurs scheint sich erstmals auch in den Geschäftszahlen niederzuschlagen. So kletterte der Zinsüberschuss im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 39,3 auf 41,9 Mio. Euro. HSBC Trinkaus führte dies auf ein gestiegenes Kreditvolumen zurück. Der Provisionsüberschuss gab indes um gut 8 Prozent auf 93,2 Mio. Euro nach. Insgesamt kletterten die operativen Erträge um 2 Prozent auf 174,3 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente die Bank vor Steuern 57 Mio. Euro, was leicht unter Vorjahresniveau liegt.

Auch bei den Bruttogehältern ging es bergauf. HSBC Trinkaus gehört zu den wenigen Instituten in Deutschland, die nicht nur den Personalaufwand, sondern auch die Lohnkosten ausweisen. Demnach belief sich das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt zwischen Januar und März auf rund 8140 Euro, gut 2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In diesen Zahlen dürften jedoch variable Vergütungsbestandteile enthalten sein.

Für 2014 rechnet die Bank, dass die Kosten für mehr Mitarbeiter, IT und Projekte im Zuge der Wachstumsinitiative auf den Gewinn drücken werden. Die Aufwands-Ertrags-Quote verschlechterte sich bereits binnen Jahresfrist von 66,6 auf 69,2 Prozent.

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