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Merrill Lynch ernennt Hugh Sullivan zum Investmentbanking-Chef in Deutschland

Führungswechsel bei Merrill Lynch (ML): Hugh Sullivan wurde zum neuen Chef des Investmentbankings für Deutschland, Österreich und der Schweiz ernannt.

Gemeinsam mit Lothar Späth, dem langjährigen CDU-Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und späteren Vorstandschef der Jenoptik AG, soll der 49jährige Amerikaner die US-Bank in den hiesigen “League-Tables” nach oben katapultieren.

Derzeit sieht es da ziemlich mau aus. Der Datendienstanbieter Thomson Reuters führt ML bei der Fusionsberatung im ersten Halbjahr lediglich an neunter Stelle. Im Equity-Capital-Market-Geschäft (Börsengänge, Kapitalerhöhungen, Wandelanleihen) rangieren die Amis sogar nur unter ferner liefen.

Sullivan kann auf eine beeindruckende Vita verweisen. Der Yale-Absolvent zählt zu den wenigen Bankern, die nicht nur Bilanzen lesen können, sondern auch selbst unternehmerische Erfahrung gesammelt haben.

Bevor er 1997 bei Merrill anheuerte, organisierte Sullivan den Management-buy-out der Kalfact Plastics Company , einem Kunststofflieferanten für die Automobil- und Büromöbelbranche.

Seit seinem Wechsel zu ML vor elf Jahren hat der Banker Geschäfte im Volumen von mehr als 100 Mrd Dollar für seinen Arbeitgeber eingefädelt. Zuletzt war er als
Chef des Bereichs Global Principal Investment Origination.

Das Beraterhandwerk hatte der Investmentbanker übrigens wie viele Wall-Street-“Regenmacher” bei First Boston gelernt.

Sullivan ersetzt Flavio Valeri, der zu seinem früheren Arbeitgeber Deutsche Bank zurückgekehrt und künftig als Countrymanager das Geschäft in Italien managt.

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