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Das ultimative Ranking: Welche Landesbank am besten zahlt

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Desto größer die Verluste, umso höher die Gehälter. Auf diese kurze Formel lässt sich das Ergebnis unseres ultimativen Rankings für die Landesbanken bringen.

Nachdem endlich auch die NordLB am heutigen Dienstag (29. April) ihre Ergebnisse für 2013 vorgelegt hat, können wir wieder untersuchen, welche von den Landesbanken am besten zahlt und wo die Mitarbeiter ihr Geld auch wert sind.

Schon beim ersten Blick auf den Vorsteuergewinn pro Kopf fällt auf, dass die Spanne bei den Ergebnissen der einzelnen Landesbanken kaum unterschiedlicher ausfallen könnte. So überzeugte die Helaba mit einem Vorsteuergewinn pro Mitarbeiter von über 145.000 Euro. Zum Vergleich: Deutsche Bank und Commerzbank schafften es in 2013 gerade einmal auf etwa 21.000 bzw. 4300 Euro. Damit reichte es für den ersten Platz unter den Landesbanken.

LBBW, BayernLB und NordLB mussten sich mit einem Bruchteil dieser Gewinne begnügen. Den eigentlichen Ausreißer stellen die Nordlichter dar. Bei der HSH Nordbank generierte jeder Mitarbeiter rein rechnerisch einen Vorsteuerverlust von fast 199.000 Euro – was den Steuerzahlern in Hamburg und Schleswig-Holstein sauer aufstoßen dürfte.

Quelle: Geschäftsberichte / eFinancialCareers.de

Quelle: Geschäftsberichte / eFinancialCareers.de

Bei der Bezahlung der Mitarbeiter hingegen zeigt sich ein völlig anderes Bild: Hier reichte es für die Helaba trotz des stolzen Gewinns nur für den zweiten Platz. Der Personalaufwand pro Kopf belief sich hier auf gut 104.000 Euro. NordLB, BayernLB und LBBW rangieren zwischen 81.000 und 90.000 Euro. Den Sieger stellt jedoch die HSH Nordbank dar. Die Krisenbank ließ mit durchschnittlich gut 115.000 Euro das meiste Geld für ihre Mitarbeiter springen.

Quelle: Geschäftsberichte / eFinancialCareers

Quelle: Geschäftsberichte / eFinancialCareers

Die Aufwands-Ertrags-Quote wiederum besagt, wie viel Cent die Landesbanken für jeden Euro Ertrag aufwenden mussten. In dieser Disziplin liegt die HSH Nordbank auf den ersten Blick mit 49 Prozent vorn. Die Hamburger mussten also 49 Cent für jeden Euro Ertrag auf den Tisch blättern. Allerdings gilt dies nur für das operative Geschäft. Die horrenden Verluste, die die HSH Nordbank außerhalb des operativen Geschäfts eingefahren hat, katapultieren die Nordlichter tatsächlich auf den letzten Platz.

Bei den übrigen Landesbanken lag die Aufwands-Ertrags-Quote mit 51,4 bis 63,5 Prozent. Im Vergleich zu Commerzbank und Deutscher Bank können sie sich also durchaus sehen lassen.

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