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Betriebsrat stimmt Abbau von 1.800 Stellen beim Versicherer Ergo zu

Management und Betriebsrat der Versicherungsgruppe Ergo haben ihren Streit um den geplanten Stellenabbau beigelegt.

“Nach intensiven Verhandlungen haben sich die Unternehmensleitung und der Konzernbetriebsrat auf wesentliche Eckpunkte und Rahmenbedingungen eines Interessenausgleichs geeinigt”, teilte die Düsseldorfer Tochtergesellschaft des Rückversicherungsriesen Münchener Rück mit.

Damit können wie geplant etwa 1.800 Arbeitsplätze bis Ende nächsten Jahres gestrichen werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2012 ausgeschlossen, teilte ein Ergo-Sprecher auf Nachfrage mit.

Ende 2008 beschäftigte Ergo noch etwa 31.500 Mitarbeiter. Ergo will bis Ende 2010 etwa 180 Mio. Euro sparen.

Im Rahmen eines Sofortprogramms, das im vergangenen Jahr angelaufen ist, sind bei Ergo über Vorruhestandsregelungen und Abfindungen bereits 530 Stellen gestrichen worden, berichtet unterdessen die Rheinische Post.

Davon entfallen 106 auf den Standort Düsseldorf, 111 auf Hamburg, 116 auf Köln, 55 auf München und der Rest auf weitere Standorte der Ergo-Gruppe. Das ist der Stand zum 30. Juni dieses Jahres.

Die Umsetzung des weiteren Stellenabbaus soll nach dem 15. August erfolgen. Bis dahin sollen die mit dem Betriebsrat abgestimmten Planungen konkretisiert werden, hieß es in der Mitteilung weiter.

Im vergangenen Jahr hatte Ergo dem Betriebsrat den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum Jahr 2012 angeboten. Dies könne aber nur funktionieren, wenn genügend Mitarbeiter Angebote wie Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen annehmen würde, hatte Ergo damals durchsickern lassen.

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