☰ Menu eFinancialCareers

Wo die UBS 3500 Stellen streichen will

Beim Personal lässt die UBS jetzt die Axt kreisen: 3500 Mitarbeiter sollen bis 2013 den Laufpass bekommen, wie das Institut am heutigen Dienstag (23. August) mitteilte. Davon betroffen sind auch 400 Jobs in der Schweiz.

Damit baut die Grossbank 5,3 Prozent ihrer weltweit rund 65.700 Beschäftigten ab. Durch den Schritt will die UBS ihre Kosten um jährlich 2 Mrd. Franken senken.

Das Gros der zu streichenden Stellen entfällt auf das Investmentbanking. Dort werden 8,9 Prozent oder 1575 Stellen wegfallen. Da indes der Schwerpunkt des UBS-Investmentbankings in den USA und London angesiedelt ist, dürfte dies nur eine überschaubare Zahl Schweizer Stellen betreffen.

Doch auch die Schweiz kommt nicht ungeschoren davon. So sollen weitere 1225 Stellen im Wealth Management & Swiss Banking wegfallen, was indes nur 4,4 Prozent der insgesamt knapp 27.700 Stellen ausmacht.

Die amerikanischen Private Banker können sich indes glücklich schätzen. Obgleich der Geschäftsbereich im ersten Halbjahr gerade einmal einen Minigewinn von 252 Mio. Franken generierte, werden hier nur 2,2 Prozent der Stellen oder 350 Jobs wegfallen.

Überproportional betroffen ist hingegen das Global Asset Management. Von den noch knapp 3800 Stellen werden in den kommenden zwei Jahren 9,2 Prozent oder 350 Jobs wegfallen.

“Dieser Plan umfasst auch Kostenreduktionen im Zusammenhang mit dem Abbau von rund 3500 Stellen durch Entlassungen und natürliche Fluktuation, sowie die weitere Rationalisierung im Bereich Immobilien”, ergänzt die UBS.

Die Bank rechnet mit Umstrukturierungskosten von 550 Mio. Franken, wovon 450 Mio. bereits in der zweiten Jahreshälfte 2011 anfallen sollen.

Kommentare (0)

Comments

Antworten

Pseudonym

Pflichtfeld

E-Mail

Ungültige E-Mail-Adresse

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier