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Commerzbank zahlt Prämie für freiwillig ausscheidende Mitarbeiter

Commerzbank-Chef Martin Blessing drängt nach einem Bericht des Spiegel bei der Übernahme der Dresdner Bank aufs Tempo.

“Über die Hälfte der insgesamt 60.000 Mitarbeiter der beiden Banken werden am Schluss auf einem anderen Arbeitsplatz sitzen, auch wenn sie oft am gleichen Ort die gleiche Arbeit machen”, zitierte das Blatt den Organisationschef der Commerzbank, Arno Walter. In den nächsten Wochen könnten sich einige tausend Mitarbeiter um etwa 900 Stellen der dritten und vierten Führungsebene in der Frankfurter Konzernzentrale bewerben.

Insgesamt sollen durch den Wegfall der Konzernzentrale der Dresdner Bank 2.200 Stellen allein in Frankfurt überflüssig werden. Wer schnell freiwillig ausscheidet, werde mit einer “Sprinterprämie” von drei Monatsgehältern belohnt.

Insgesamt wolle die Bank bis 2012 ein Drittel der bisher im Großraum Frankfurt genutzten 800.000 Quadratmeter Büroraum räumen.

Einzig die 4.300 Computerspezialisten beider Banken würden von Kündigungen verschont. Sie sollen dem Bericht zufolge mit 1.000 externen IT-Beratern die Migration der Dresdner-Bank-Systeme auf die Computer der Commerzbank gewährleisten. Die Umstellung koste rund eine Milliarde Euro.

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