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Einstellungsoffensive geht weiter: HSBC Trinkaus greift nach Teilen der WestLB

HSBC Trinkaus stellte auch im ersten Halbjahr den Jobmotor unter den Banken in Deutschland dar. So erhöhte die Düsseldorfer Tochter des britischen Finanzriesen ihre Mitarbeiterzahl um 9,9 Prozent auf 2522 Beschäftigte, wie das Institut jetzt mitteilte.

“Im Zuge der Wachstumsstrategie soll auch die Zahl der Mitarbeiter weiter kontrolliert erhöht werden”, heißt von dem Unternehmen. Kürzlich hatte der Mutterkonzern bekantgegeben, weltweit 30.000 Stellen streichen zu wollen.

HSBC Trinkaus-Chef Andreas Schmitz signalisierte unterdessen Interesse an Teilen des Firmenkundengeschäfts der WestLB. Schmitz bestätigte “konstruktive und vertrauensvolle Gespräche” mit dem WestLB-Vorstand. HSBC Trinkaus prüfe bereits die Bücher der WestLB-Geschäftsbereiche Firmenkunden und strukturierte Finanzierungen.

Auch das Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr kann sich sehen lassen. Das Vorsteuerergebnis kletterte um 11,2 Prozent auf 127,4 Mio. Euro. Maßgeblich hierfür war der deutlich gestiegene Zinsüberschuss sowie die geringere Risikovorsorge im Kreditgeschäft aufgrund des verbesserten wirtschaftlichen Umfelds.

Die Wachstumsstrategie spiegelt sich auch im gestiegenen Verwaltungsaufwand wider, der um 8,4 Prozent auf 247,2 Mio. Euro zulegte. “Dies resultiert maßgeblich aus höheren Personal- und Sachaufwendungen im Rahmen der Wachstumsstrategie von HSBC Trinkaus”, hieß es weiter.

Die Kosten-Ertragsquote verschlechterte sich leicht von 66,2 auf 68,2 Prozent. HSBC Trinkaus zeigte sich jedoch zufrieden: Die Quote läge innerhalb der Bandbreite von 65 bis 70 Prozent.

Der Personalaufwand kletterte um 10,3 Prozent auf 154,2 Mio. Euro. Damit ließ die Bank im ersten Halbjahr für jeden Beschäftigten durchschnittlich gut 61.000 Euro springen, was 0,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum waren.

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