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Münchener Rück steigert Mitarbeiterzahl um 13 Prozent nach Zukäufen im Ausland

Der Versicherungskonzern Münchener Rück beschäftigte zum Ende des dritten Quartals dank einiger Zukäufe im Ausland erheblich mehr Mitarbeiter als noch Ende 2007.

Per 30. September standen weltweit 43.814 Menschen bei dem Konzern in Lohn und Brot. Am 31. Dezember 2007 waren es noch 38.634 gewesen. Das entspricht einem Zuwachs von 13,4 Prozent.

Nach Angaben einer Konzernsprecherin ist der Zuwachs auf die Übernahmen des US-Non-Life-Erstversicherers Midland und des US-Krankenzusatzversicherers Sterling Life zurückzuführen, die erstmals konsolidiert wurden.

Während die Mitarbeiterzahl des Konzerns in Deutschland in den ersten neuen Monaten mit 25.548 (25.565) praktisch stagnierte, wuchs die Belegschaft im Ausland durch diese Akquisitionen auf 18.266 (13.069).

Den größten Anstieg verzeichnete das Rückversicherungsgeschäft mit einem Sprung auf 10.345 (Ende 2007: 7.372) Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten im Erstversicherungsgeschäft wuchs ebenfalls kräftig auf 32.668 (Ende 2007: 30.460).

Die meisten Münchener-Rück-Mitarbeiter arbeiten für die Erstversicherungstochter Ergo. Die Holdinggesellschaft (DKV, D.A.S., Hamburg Mannheimer, Karstadt Quelle Versicherungen) hatte bereits Ende Juli den Abbau von 2.000 der rund 29.000 festangestellten Mitarbeiter bis Ende 2010 angekündigt.

Von weltweit rund 10.000 Rückversicherungsmitarbeitern arbeiten in Deutschland rund 3.500. Im Online-Stellenpool sind zur Zeit mehr als 50 Stellen für Akademiker ausgeschrieben. Neben Wirtschaftswissenschaftlern sucht das Unternehmen vor allem Mathematiker und Juristen.

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