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Wharton Studie: Berufseinstieg bei renommierter Investmentbank stellt ultimativen Karriereturbo dar

Wenn Sie sich schon immer schon gefragt haben, wie die perfekte Strategie für eine Karriere in den Finanzdienstleistungen lautet, dann hat eine neue Studie der Wharton Business School und der kanadischen McGill University jetzt die Antwort: Sie müssen die ersten fünf Jahre bei einer der großen Investmentbanken wie Goldman Sachs oder Deutscher Bank verbracht haben – anschließend stehen Ihnen alle Wege offen.

Laut der Studie entscheiden die ersten drei Jahre im Beruf darüber, wie sich die spätere Karriere entwickelt und wie viel Geld Sie im Laufe Ihres Arbeitslebens verdienen. So kassieren Banker, die ihre Karriere bei einer solchen Bank begonnen haben, auf dem Vice President-Level  etwa 15 Prozent mehr als anderswo.

Die Studie der Wissenschaftler stützt sich auf das Vaults Ranking zum Renommee von Investmentbanken, das die Unternehmen in drei Gruppen unterteilt (Tier 1, Tier 2, Tier 3) sowie auf die Angaben von 429 MBA-Alumni, die zumindest einen Job im Investmentbanking hatten.  Darüber hinaus berücksichtigen die Wissenschaftler die Karrierewünsche von 280 MBA-Studenten, die einen Job im Banking gefunden haben.

Dabei hat das Ansehen der jeweiligen Bank nicht nur Auswirkungen auf die Bezahlung. Vielmehr gelingt es den Mitarbeitern von Goldman Sachs und Deutscher Bank oft auch eine Karrierestufe höher zu klettern, sobald sie zu einem Player mit niedrigerem Ansehen wechseln. Bei einem Wechsel von einer weniger renommierten Bank zu einer ebenfalls niedrig eingestuften Bank gelingt dies weitaus seltener.

Laut der Studie sind sich die MBA-Absolventen dieser Effekte vollauf bewusst und achten schon bei der Bewerbung hauptsächlich auf das Prestige der jeweiligen Bank.

McGill MBA a2

Doch renommierte Banken zahlen oft keine Spitzengehälter

Allerdings haben die Wissenschaftler auch ein pikantes Ergebnis gefunden: Durch das hohe Interesse der angehenden Investmentbanker an einem Einstieg bei einer angesehenen Bank zahlen diese ihrem jüngeren Personal relativ wenig.

So zeigt der unten stehende Chart, dass renommierte Firmen auf den ersten beiden Karrierestufen niedrigere Gehälter als weniger angesehene Banken zahlen. Anschließend müssen auch die großen Namen der Branche mehr zahlen, um ihr erfahrenes Personal bei der Stange zu halten.

Aus diesen Gründen zahlen hoch renommierte Banken wie Goldman Sachs ihren Juniors oft Gehälter unterhalb und ihren Seniors oberhalb des Branchenschnitts. Dennoch sollte niemand den Absprung zu früh ins Auge fassen. Denn die Forscher von der Wharton Business School und der McGill University haben ebenfalls herausgefunden, dass sich das Vergütungspotenzial erst nach fünf Jahren deutlich steigert.

Pay for prestige

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