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Wie die Finanzkrise Frankfurter Investmentbanker zermürbt

Die FAZ hat aufgeschrieben, wie ein Investmentbanker in Frankfurt mit der Finanzkrise und der Unsicherheit am Arbeitsplatz umgeht.

Dabei fällt auf, dass der bis dato hoch-, wenn nicht sogar überzahlte Mann auch nur ein Mensch ist. Seine Gefühle fahren jedenfalls Achterbahn. Einerseits ahnt der Finanz-Ingenieur natürlich, dass ihm niemand hinterher weinen würde, wenn er seinen Arbeitsplatz verlieren würde.

Andererseits seien die “Schuldigen” ja wohl nicht in der beschaulichen Main-Stadt zu finden, sondern wohl eher in den globalen Kapitalismus-Tempeln in London und New York.

Von einer staatlichen Regulierung will der Experte dennoch nichts wissen: Allen Exzessen zum Trotz glaubt er unverdrossen an die Magie der Märkte.

Aber auch nicht mehr hundertprozentig. Denn natürlich sei es “fast schon amoralisch”, wenn die Steuerzahler für die Schieflage von Banken haften müssten.

Kommentare (1)

Comments
  1. Ich habe gerade den ganzen Text in der FAZ gelesen und kann nur sagen: Der Mann hat sie nicht mehr alle. Das mag an der allgemeinen Panik liegen – trotzdem hätte ich von einem gut ausgebildeten und hochbezahlen Experten auch in solcher Krisensituation mehr erwartet als die Schuld letztlich beim Markt, den Landesbanken und den Konkurrenten zu suchen.

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