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Finanzkrise kostet weltweit 325.000 Jobs – vor allem in London und New York

Durch die Wirtschaftskrise sind in der Finanzbranche nach Experteneinschätzung weltweit bisher mehr als 325.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

Diese Entwicklung sei seit August 2007 registriert worden und habe sich in den vergangenen Monaten beschleunigt, teilte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) mit.

Allein 130.000 Stellen, also rund 40 Prozent, seien zwischen Oktober 2008 und Mitte Februar dieses Jahres gestrichen worden. Nach Schätzungen der ILO sind weltweit mehr als 20 Millionen Menschen in der Finanzbranche beschäftigt.

Da die Weltwirtschaft immer tiefer in die Rezession rutsche und die Finanzbranche unter noch größeren Problemen leide, werde der Stellenabbau voraussichtlich noch größere Ausmaße annehmen, sagte ILO-Expertin Elizabeth Tinoco.

Da in den Bericht nur die Bekanntgabe von Streichungen im Umfang von mindestens tausend Stellen einflossen, ist nach ILO-Angaben ohnehin von einem größeren Ausmaß des Arbeitsplatzabbaus auszugehen.

Die Hauptlast der Kürzungen tragen den Angaben zufolge Finanzmetropolen wie New York und London.

Als Beispiele für spektakulären Stellenabbau nannte der Bericht die Citigroup mit 75.000 weggefallenen Jobs sowie die Bank of America mit der Streichung von 45.500 Stellen. Außer Banken waren auch Versicherungen und Fondsgesellschaften betroffen.

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