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Wie der Berufseinstieg in Hedgefonds und Private Equity-Fonds gelingt

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Herkömmliche Investments drehen sich um Aktien, Anleihen und Bargeld. Alternative Anlageformen decken ein breiteres Feld ab – beispielsweise Wein, Rohstoffe und sogar Kunst.

In diesem Artikel werden wir uns die Hedgefonds und das sogenannte Private Equity genauer anschauen.

Hedgefondsmanager investieren ebenso in traditionelle wie alternative Anlageklassen und zielen dabei unabhängig von den Marktentwicklungen auf positive Erträge. Sie benutzen dafür eine Vielzahl von Investmentstrategien.

Private Equity-Fonds investieren in Unternehmen, die nicht an den Börsen gelistet sind. Das geschieht häufig über kleinere Unternehmen (Venture-Kapital) oder sogenannte Buyout-Fonds, die größere Summen in etablierte Firmen investieren und Kredite nutzen, um diese Transaktion zu finanzieren.

Marktführer

Die nach verwaltetem Vermögen (Assets Under Management – AUM) fünf größten Hedgefonds sind laut Preqin Hedge Fund Analyst: Bridgewater Associates, Brevan Howard Asset Management, Och-Ziff Capital Management, BlueCrest Capital und Man Investments.

Beim Private Equity sind dies laut Towers Watson: Goldman Sachs Principal Investments, Blackstone Capital Partners, TPG Captial, The Carlyle Group und Kohlberg Kravis Roberts (KKR).

Positionen und Laufbahnen

Bei einem Hedgefonds gibt es im Front Office drei Schlüsselbereiche: Analyse, Sales und Marketing sowie Handel. Die Analysten beobachten Unternehmen, Märkte und Finanzprodukte, in die der jeweilige Hedgefonds investiert. Sales und Marketing stehen mit den Investoren in Verbindung und überzeugen sie davon, ihr Geld in den Fonds zu einzuzahlen. Die Händler agieren aufgrund der Analysten-Empfehlungen und platzieren Trades.

In einem Private Equity-Fonds fangen Sie als Analyst an und suchen nach Investitionschancen. Wenn Sie die Position eines Associate hinter sich gelassen haben, arbeiten sie als Principal und entscheiden als solcher, ob ein Geschäft sinnvoll ist oder nicht. Überdies kümmern Sie sich um die rechtlichen Aspekte einer Transaktion. An der Spitze der Laufbahn stehen die sogenannten Originatoren, die üblicherweise Partner der Gesellschaft sind und die Geschäfte an Land ziehen.

Im Investmentbanking wechseln viele Berufseinsteiger nach einigen Jahren ins Private Equity. Die Arbeitszeiten sind dort angenehmer – Mitarbeiter können für gewöhnlich zwischen 19 und 21 Uhr das Büro verlassen – und die Gehaltschancen fallen ebenfalls besser aus.

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Welche Kompetenzen gefragt sind

Hedgefonds stellen nur wenige Absolventen direkt von der Uni ein. Doch auch in dieser Branche nimmt die Zahl der Einstiegsprogramme zu. Luke Ellis, President der Man Group sagt, dass das Unternehmen versuche „gefestigte, engagierte und dynamische“ Leute zu finden, die „clever, kreativ und an den Finanzmärkten interessiert sind.“

Um in der Branche der Hedgefonds zu arbeiten, müssen Sie ebenfalls ein gesundes Selbstbewusstsein mitbringen. „Wir erwarten von jedem seine Ideen mit anderen zu teilen, egal auf welcher Stufe der Karriereleiter er steht“, sagt Ellis.

Wenn Sie in Private Equity arbeiten wollen, erwarten die Unternehmen laut Johannes Huth, Chef von KKR Europe, dass Sie über einen „herausragenden Geschäftssinn und ein Gespür für Investitionen, großartige analytische Fähigkeiten und starke soziale Kompetenzen“ verfügen.

Huth fügt an: „Unsere Angestellten müssen in der Lage sein, attraktive Investitionschancen zu erkennen und zu nutzen sowie Beziehungen zu den Management-Teams, externen Beratern und Branchenfachleuten aufbauen zu können.“

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