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Immer weniger Studenten nehmen ein Jobangebot von Goldman Sachs an

Goldman Sachs scheint heute auf Studenten eine geringere Magie auszuüben als in der Vergangenheit. Bei einer Branchenkonferenz der Bank of America Merrill Lynch erzählte Goldman Sachs-Chef Lloyd Blankfein am heutigen Dienstag (12. November), dass 80 Prozent der Studenten rund um den Globus ein Jobangebot von Goldman Sachs annehmen würden.

Doch noch im März 2012 sagte derselbe Blankfein, dass die Quote bei 90 Prozent liege. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie schaffte es Goldman Sachs nicht einmal mehr unter die zehn begehrtesten Adressen für an Praktikum an der Wall Street.

Daraus lässt sich nur schließen, dass die Begeisterung für Goldman Sachs unter den Nachwuchsbankern abnimmt. Dies mag auch ein Grund dafür sein, wieso das Unternehmen versucht, die endlosen Arbeitszeiten der Analysten in der Investment Banking Division einzuschränken und den Samstag für die Erholung frei zu halten.

Doch wen die US-Investmentbank erst einmal von sich überzeugen konnte, der bleibt offensichtlich auch für einige Jahre. So hat die Zeit, die ein Vice President durchschnittlich im Unternehmen verbracht hat, seit 2001 von 7,6 auf 9,1 Jahre zugelegt.

Daneben erwähnte Blankfein auch noch, dass mittlerweile ein Viertel sämtlicher Mitarbeiter an kostengünstigen Standorten wie Salt Lake City oder Bangalore arbeiten würden. Vor der Finanzkrise waren es lediglich 10 Prozent.

Hier die einschlägige Folie aus Blankfeins Präsentation.

Goldman tenure

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