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FDP zwingt Chef der Landesbank Baden-Württemberg zum Rücktritt

Führungswechsel bei der LBBW: Auf Druck der in Baden-Württemberg mitregierenden FDP muss der umstrittene Chef Siegfried Jaschinski seinen Posten vorzeitig räumen.

Napier Scott.

Er wird noch im Mai von Hans-Jörg Vetter abgelöst, der bislang bei der Landesbank in Berlin an der Spitze steht.

Napier Scott.

Bei dem personellen Neuanfang musste sich Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) dem Druck der mitregierenden Liberalen beugen. Eine Verlängerung des Vertrages von Jaschinski würde zu “nicht kalkulierbaren Folgen” führen, sagte Oettinger. Regulär wäre der Kontrakt noch bis zum Jahresende gelaufen. Jaschinski war seit Anfang 2005 Chef der größten deutschen Landesbank.

Die im Südwesten mitregierende FDP hatte jedoch die Ablösung des bisherigen Vorstandschefs verlangt. Sie machte ihn für den Verlust von knapp 2,1 Mrd. Euro im vergangenen Jahr verantwortlich. Außerdem hatte sie seine Informationspolitik kritisiert. Oettinger, die baden-württembergischen Sparkassen und die Stadt Stuttgart wollten dagegen an Jaschinski festhalten.

Die FDP im Südwesten hatte einen Neuanfang bei der größten deutschen Landesbank verlangt. Sie machte das zur Bedingung, damit sie einer Landeslösung zur Abschirmung von riskanten Wertpapieren bei der Bank in Höhe von 12,7 Mrd. Euro zustimmt.

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