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Die verrücktesten Neueinstellungen von Goldman Sachs, Morgan Stanley und UBS

©istockphoto/NinaMalyna

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Obgleich sich das Jahr dem Ende zuneigt, stellen die Banken immer noch ein. Dies belegen die Angaben aus dem Register der britischen Financial Conduct Authority, in der die Londoner Mitarbeiter der Finanzdienstleistungen registriert sein müssen. Dort finden sich auch Neueinstellungen, die – gelinde gesagt – erstaunlich ausfallen. Wir haben die sonderbarsten Fälle zusammengestellt:

Die UBS hat der Deutschen Bank einen Aktienanalysten abgejagt, um ihn anschließend ins M&A-Geschäft zu verschieben

Falls Sie tatsächlich aus der Aktienanalyse heraus und ins Geschäft mit Fusionen und Übernahmen wechseln wollen, dann sollten Sie es vielleicht bei der UBS versuchen. So hat der Schweizer Bankenriese kürzlich Paolo Bergamelli angeheuert. Der junge Aktienanalyst bringt gerade einmal acht Monate Berufserfahrung von der Deutschen Bank mit, dennoch setzt sie ihn in M&A ein.

Die UBS hat einen Sales mit mehreren Jahren Berufserfahrung aus einem Bekleidungsgeschäft eingestellt

Die Arbeit im Einzelhandel und eine anschließende Karriere im Investmentbanking schließen sich anscheinend nicht aus. So hat die UBS Lance Owide für ihren Delta Sales Desk angeheuert. Owide hat anderthalb Jahre bei River Island Kleidung verkauft und anschließend dort weitere vier Monate als Einkäufer gearbeitet. Allerdings bringt er auch einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der Uni Bath mit.

Morgan Stanley heuert Adjutanten des stellvertretenden Nato-Befehlshabers für die schnellen Einsatzkräfte in Italien an

Wie die meisten Banken baut Morgan Stanley ihr Clearing im OTC-Derivate-Geschäft aus. Dazu hat die US-Bank Hugo Young eingestellt, der bei der Bank ein Praktikum absolvierte, nachdem er zuvor als Soldat in Irak, Italien und London stationiert war.

Goldman Sachs hat einen Credit Index Trader angestellt, der zuvor bei der Commerzbank etwas völlig anderes gemacht hat

Wollten Sie schon immer im Credit Index Trading der berühmt berüchtigten Investmentbank Goldman Sachs arbeiten? Dann sollten Sie vielleicht sechs Monate im Handel mit Aktienderivaten bei der Commerzbank verbringen. So hat Goldman Sachs kürzlich Matthieu Gédon-Monaco angeheuert, der die Wirtschaftshochschule HEC in Paris in 2012 abschloss und seither bei der Commerzbank gearbeitet hat.

Barclays heuert einen Devisenhändler an, der sechs Monate in der Strukturierung von Aktien- und Rohstoff-Derivaten arbeitete

Wer in Zukunft in seiner Karriere erfolgreich sein möchte, muss sich in Hinblick auf die Produkte flexibel zeigen – zumindest in jungen Jahren. So hat die britische Großbank Barclays einen Devisenhändler eingestellt, der über keinerlei Erfahrung im Währungsgeschäft verfügt. So stieß Moez Ghanmi von BNP Paribas zu Barclays, wo er sechs Monate mit der Strukturierung von Rohstoff-Derivaten verbrachte. Vorher hat Ghanmi bereits sechs Monate bei der Société Générale als Risikoanalyst für exotische Zinsderivate gearbeitet.

Goldman Sachs konnten JPMorgan einen ‚Lebenslänglichen‘ abwerben

Heutzutage gehört der gelegentliche Wechsel des Arbeitgebers zu einer erfolgreichen Karriereentwicklung einfach dazu – doch es geht auch anders. So hat Goldman Sachs einen Managing Director eingestellt, der sein gesamtes Arbeitsleben bei der US-Bank JP Morgan verbrachte. Dimitrios Nikolakopoulos hat als Managing Director im Aktienhandel angefangen. Zuvor hatte Nikolakopoulos mindestens 13 Jahre für die JP Morgan gearbeitet.

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