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Vive la Françe: Die schlimmsten Fragen aus französischen Vorstellungsgesprächen

Nichts ist so französisch wie ein frisches Baguette.

Nichts ist so französisch wie ein frisches Baguette.

Unsere französische Seite eFinancialCareers.fr hat ermittelt, welche Fragen Arbeitgeber in einem Vorstellungsgespräch stellen. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Viele Fragen sind illegal, manche unverschämt und für andere lässt sich besten willens keine sinnvolle Antwort finden. Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt. Auf diese Weise sind Sie auch auf abwegige Fragen in Vorstellungsgesprächen bestens vorbereitet.

1. Die eigentlich verbotenen Fragen:

Antidiskriminierung wird auch in Frankreich ganz groß geschrieben. Doch nur weil eine Frage eigentlich illegal ist, muss sie noch lange nicht gestellt werden. Dazu gehören beispielsweise:

–          „Wie alt Sind Sie?“

–          „Altersdiskriminierung ist gesetzlich verboten; aber glauben Sie nicht, dass 30 für den Job zu alt ist?“

–          „Sie sind 40; sind Sie offen für Veränderung?“

–          „Denken Sie darüber nach zu heiraten?“

–          „Sind Sie verlobt?“

–          „Wieso haben Sie sich scheiden lassen?“

–          „Haben Sie schon darüber nachgedacht, Kinder zu bekommen?“

–          „Wie können Sie Ihre Arbeit mit zwei Kindern unter einen Hut bekommen?“

–          „Sie sind eine Frau und Sie haben immer noch keine Kinder. Wie alt sind Sie?“

–          „Sind Sie schwul?“

2. Fragen, die auf sexuelle Belästigung hinauslaufen:

Manche Fragen zum Privatleben haben in einem Vorstellungsgespräch eigentlich nichts verloren

–          „Welche Unterwäsche tragen Sie?“

–          „Ich sehe, Sie wollen Wirtschaftsprüfer werden. Wie würden Sie mich bewerten?“

–          „Wie würden Sie reagieren, wenn ich Ihnen vorschlagen würde, mit mir eine schwule Beziehung einzugehen?“

3. Sonderbare und bizarre Fragen:

Einige Fragen sind in Vorstellungsgesprächen schlicht fehl am Platz.

–          „Falls Sie ein Tier oder ein Gemüse wären, was wären Sie dann?“

–          „Wie lautet Ihr Sternzeichen?“

–          „Welches ist Ihre Lieblingsfarbe?“

–          „Welches ist ihr Lieblingsfußballer?“

–          „Falls ein Kunde krank ist, was würden Sie unternehmen?“

–          „Würden Sie 60.000 Euro für ein Auto ausgeben?“

–          „Wie viele Klavierstimmer gibt es in Paris?“

4. Manche Fragen sind auch ein wenig breit gefasst

Quasi philosophische Fragen erfreuen sich im Lande Voltaires besonderer Beliebtheit.

– „Erklären Sie das Girsanow-Theorem.“

– „Wer sagte, dass Geld tabu ist?“

– „Wie würden Sie die Finanzkrise lösen?“

5. Fragen zur Bezahlung

–          „Würden Sie Abstriche beim Gehalt hinnehmen, um hier zu arbeiten?“

–          „Wären Sie bereit kostenlos zu arbeiten?“

–          „Wie hoch fallen Ihre Gehaltsvorstellungen aus?“

6. Fragen zur Persönlichkeit:

–          „Die Ergebnisse Ihres Persönlichkeitstests entsprechen nicht Ihrer Selbstbeschreibung. Woran liegt das?“

–          „Was verstehen Sie unter Spaß?“

–          „Was werden Ihre künftigen Kollegen über Sie sagen?“

–          „Wieso sollte ich Sie NICHT einstellen?“

7. Stressfragen:

Einige Fragen dienen nur dazu, Ihre Stressresistenz zu prüfen:

–          „Glauben Sie nicht, dass es Ihnen hier schnell langweilig würde?“

–          „Sie müssen jeden Morgen 45 Kilometer pendeln. Ist das nicht ein wenig unsinnig?“

–          „Sie bringen ein Studium und fünf Jahre Berufserfahrung mit. Wir suchen nach jemandem, der gerade sein Studium abgeschlossen hat. Sind Sie bereit, eine solche Stelle anzunehmen?“

–          „Warum sind Sie hier?“

–          „Sind Sie sicher, dass Sie zu unserer Unternehmenskultur passen?“

–          „Wieso müssen Sie arbeiten?“

–          „Sie haben schon häufig die Stelle gewechselt. Sind Sie ein Jobhopper?“

8. Die speziellen Fragen an Arbeitslose:

Manche Fragen drohen besonders Finanzprofis, die unter Arbeitslosigkeit leiden.

–          „Wieso haben Sie Ihrer Meinung nach noch keinen Job gefunden?“

–          „Was machen Sie den ganzen Tag?“

–          „Ihnen wurde gekündigt. Sind Sie sicher, dass Sie die richtigen Kompetenzen mitbringen, um für uns zu arbeiten?“

9. Die Klassiker:

–          „Wieso haben Sie sich auf die Stelle beworben?“

–          „Wieso sollten wir uns für Sie entscheiden?“

–          „Wieso glauben Sie, dass Sie der beste Kandidat sind?“

–          „Was erwarten Sie von uns?“

–          „Erzählen Sie uns von sich…“

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