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UBS streicht weitere 2.000 Arbeitsplätze

Die Schweizer Großbank UBS leitet bei ihrer Investmentbank die dritte Stellenabbau-Runde seit Beginn der Kreditkrise ein.

Zugleich machte UBS am Freitag klar, dass sie das Konzept einer Universalbank mit drei Sparten beibehalten will. Neben der Vermögensverwaltung für Reiche und Superreiche und dem Asset Management für institutionelle Anleger wie Pensionskassen will sie auch an einer wenn auch reduzierten Investmentbank festhalten.

Bis Ende des Jahres sollen vorwiegend in den USA und Großbritannien weitere 2000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Investmentbank, die im Zuge der Kreditkrise insgesamt über 45 Mrd. Franken (29 Mrd Euro) abschreiben musste, soll dann noch rund 17.000 Mitarbeiter beschäftigen. Vor einem Jahr hatte dieser Teil der UBS noch 6.000 Stellen mehr gezählt.

Den Abbauplan machte die größte Vermögensverwaltungsbank der Welt nur einen Tag nach der außerordentlichen Generalversammlung am Donnerstag publik, auf der die Bank nach einer Verlustserie für das dritte Quartal einen kleinen Gewinn angekündigt hatte.

Einen kleineren Stellenabbau wird es auch in der Schweiz und in Asien geben. Wenn alles abgeschlossen ist, wird UBS weniger als 80.000 Personen beschäftigen.

Zugleich soll sich die Investmentbank wieder auf alte UBS-Stärken wie das Aktiengeschäft und den Handel mit Devisen und Edelmetallen besinnen. Aufgegeben werden bestimmte Handelsaktivitäten im Rohstoffsektor.

So wird sich der Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) auf Geschäfte mit Kunden und die Abwicklung konzentrieren. Geschäfte im Bereich Immobilien & Verbriefung sowie der Handel auf eigene Rechnung werden stark reduziert.

Die Stellenstreichung verband UBS mit einem Bekenntnis zur bisherigen Konzernstruktur und einer Absage an jene, die einen Verkauf der Investmentbank oder des Asset Management fordern. UBS bleibe dabei, dass die Investmentbank nicht verkauft werden solle, sagte UBS-Investmentbank-Chef Jerker Johansson.

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