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Robert Walters-Studie: Wie sich die Gehälter im zweiten Quartal entwickelten

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Das internationale Recruitmentunternehmen Robert Walters ermittelt regelmäßig die Gehaltsentwicklung in einschlägigen Berufsfeldern aus den Bereichen Finance, Finanzdienstleistungen und IT. Wir stellen die Ergebnisse für Deutschland und die Schweiz vor.

Die Gehaltstrends in Deutschland

Im Finance-Bereich zeigt der Gehaltstrend weiter nach oben. „Die Gehaltsstrukturen bewegen sich in den Finanzpositionen in einem moderaten Rahmen, sind aber aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich zu 2012 bis zu 10 bis 15 Prozent angestiegen”, sagt Till Rodheudt, Managing Director Deutschland & Schweiz bei Robert Walters. Neben den monetären Anreizen würden die Kandidaten immer stärker auf ein attraktives Gesamtpaket achten, wozu hohe Eigenverantwortung, flache Hierarchien und feste Arbeitszeiten zählten.

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Im Bereich IT herrsche in Deutschland auch weiterhin ein akuter Fachkräftemangel. „Dadurch bedingt sind nicht nur die Einstiegsmöglichkeiten, sondern auch die monetären und fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten für Kandidaten ausgezeichnet”, sagt Rodheudt. Besonders hohe Gehälter würden unterdessen bei Finanzdienstleistern und IT-Beratungen herausspringen.

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Aufgrund der steigenden Nachfrage nach HR-Profis sind laut Robert Walters die Gehälter für Personaler in den ersten beiden Quartalen 2013 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 5 Prozent gestiegen. Bei den Gehaltsstrukturen klassischer Personalfunktionen gebe es hingegen wenig Veränderung.

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Im Bereich Sales und Marketing zeigt sich ein geteiltes Bild. Während Vertriebsprofis vor allem im B2B-Geschäft stattliche Gehälter einstreichen können, kassieren vor allem jüngere Marketing-Mitarbeiter nur schmale Vergütungen.

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Die Gehaltstrends in der Schweiz:

Laut Robert Walters hätten sich die Kandidaten aus den Finanzdienstleistungen aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Branche in der jüngsten Vergangenheit sehr vorsichtig gezeigt, wenn es um einen Stellenwechsel ging. Dies scheint sich langsam zu ändern. Immer mehr Bewerber würde sich auf dem Arbeitsmarkt nach lukrativen Chancen umsehen.

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Im Bereich Finance & Accounting fällt die Bestandsaufnahme etwas günstiger aus. Doch auch hier würden sich die Grundgehälter auf Vorjahresniveau bewegen. Kandidaten würden daher auch in der Schweiz größeren Wert auf die nicht-monetären Bestandteile der Vergütungspakete legen.

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