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Das kleine Jobwunder: Stellenanzeigen legen um 20 Prozent in Deutschland zu. Doch Schweizer Markt stagniert

So mancher deutscher Headhunter hat in den zurückliegenden Monaten von einer anziehenden Nachfrage nach Finanzprofis berichtet. Die Ergebnisse des „European Job Index Q1 2013“ des internationalen Recruitmentunternehmens Robert Walters bestätigen jetzt diese Beobachtungen. Demnach hat die Zahl der Stellenanzeigen von Banken und Finanzdienstleistern im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 20 Prozent zugelegt.

Der Zuwachs habe jedoch von einem recht niedrigen Niveau aus stattgefunden, heißt es von Robert Walters weiter. Im Zentrum standen wiederum Compliance und ähnliche Gebiete. Dagegen wurden fürs Investmentbanking nur wenige Anzeigen geschaltet.

In Frankreich kletterte die Zahl sogar um 22 Prozent. Dagegen verringerte sich die Menge der Annoncen in der Schweiz geringfügig um 1 Prozent. Einen kleinen Lichtblick gab es indes bei den Schweizer Versicherungen, die 4 Prozent mehr Stellenanzeigen schalteten. Besonders schlecht sieht die Situation übrigens in den Niederlanden aus, wo die Zahl der Annoncen sogar um ein Drittel einbrach.

Allerdings scheint der Jobzuwachs auch in Deutschland von Sektor zu Sektor recht unterschiedlich auszufallen. So purzelte die Zahl der Stellenanzeigen von Versicherungen um 17 Prozent, im Immobiliengeschäft ging es hingegen steil um 56 Prozent nach oben. Allerdings sei der deutsche Immobiliensektor auch weniger entwickelt als etwa in Großbritannien oder den USA, wie Robert Walters betont.

Die folgende Tabelle gibt die Veränderung der Zahl der Stellenanzeigen bei Banken und Finanzdienstleistern wieder. Leider sind Ergebnisse nur für einige europäische Länder verfügbar.

Quelle: Robert Walters European Job Index Q1 2013 / eFinancialCareers.de

Quelle: Robert Walters European Job Index Q1 2013 / eFinancialCareers.de

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