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Exklusiv: KAS Bank will angeblich deutsche Master-KAG verkaufen

KAS

Die Konsolidierung auf dem deutschen Depotbankenmarkt kommt in Windeseile voran. Erst Ende Juni wurde bekannt, dass die Commerzbank kurz vor dem Verkauf der Sparte an den französischen Bankenriesen BNP Paribas steht. Jetzt will sich anscheinend auch die niederländische KAS Bank von ihrer deutschen MASTER-KAG, der KAS Investment Servicing, trennen, wie eine mit den Vorgängen vertraute Person gegenüber eFinancialCareers sagte.

Eine Unternehmenssprecherin wollte die Verkaufspläne nicht bestätigen. „Der Fokus soll in Zukunft auf der Depotbank liegen“, ergänzte die Sprecherin.

Der niederländische Wertpapierspezialist KAS Bank war 2008 in Deutschland in das MASTER-KAG-Geschäft eingestiegen. „Das Geschäft hat sich nicht so gut entwickelt wie erwartet. Jetzt wird die Notbremse gezogen“, sagt der Insider. Neben der MASTER-KAG ist die KAS Bank auch noch im deutschen Depotbankengeschäft tätigt. Laut dem Bundesverband Investment und Asset Management (BIV) verwaltete die KAS Bank Deutschland zum Jahreswechsel 24 Fonds mit einem Volumen von rund 608,5 Mio. Euro.

Insgesamt sind nach Unternehmensangaben in Wiesbaden rund 40 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Wie viele Mitarbeiter von den Verkaufsplänen betroffen sein werden, ist noch unklar.

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