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Bonuskrise abgehakt: Langzeittrend der variablen Vergütungen zeigt bei Finanzprofis wieder nach oben

Nachdem die Finanzkrise ein tiefes Loch in die variablen Vergütungen gerissen hat, zeigt der Langfristtrend in der Finanzwirtschaft laut der Bonusstudie der Personalberatung LAB & Company wieder steil nach oben. Für die Studie wurden 504 Manager befragt.

Demnach haben 40,7 Prozent der Bankmanager für 2010 einen höheren Bonus als im Vorjahr eingestrichen, während nur 18,5 Prozent eine geringere variable Vergütung verkraften mussten. Damit überwiegt erstmals seit Beginn der Finanzkrise der Anteil der Manager mit steigenden Boni, womit der Abwärtstrend gebrochen ist.

Für 2009 gaben noch 47,2 Prozent der befragten Manager aus den Finanzberufen an, einen geringeren Bonus kassiert zu haben, während 25,7 Prozent steigende Boni erhielten. Im Krisenjahr 2008 stürzten sogar bei 56,9 Prozent die variablen Vergütungen ab, während lediglich 26,7 Prozent der Befragten steigende Boni erhielten.

Quelle: LAB Bonusumfrage

Trotz der Besserung liegen die Banker noch unter dem allgemeinen Durchschnitt. Denn über alle Branchen hinweg gaben 46 Prozent der befragten Manager an, höhere variable Vergütungen bekommen zu haben. Am besten schnitten die Automobilmanager mit 62 Prozent ab, gefolgt von den Pharma- und Healthcare-Managern mit 58,3 Prozent sowie den Energiemanagern mit 44,7 Prozent.

“Auffällig ist, dass die Bonusschere zwischen Spitzen- und Normalverdienern wieder deutlich auseinander geht. Dieser Trend der Gehaltsspreizung wird anhalten, dafür sorgt der weiter verschärfte Wettbewerb um die Besten”, sagt LAB & Company-Chef Klaus Aden. So steige der Bonusanteil sukzessive mit den Gehältern, womit die oberen Gehaltsklassen von steigenden variablen Vergütungen überproportional profitierten.

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