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Blackrock will in der Schweiz wachsen: Umfang des Stellenaufbaus noch unklar

Beim Ausbau des Asset Managements zu einem weiteren Standbein des Finanzplatzes kann die Schweiz einen kleinen Erfolg verbuchen.  So hat Blackrock-Chef Laurence Fink in einem Interview mit der NZZ eine Wachstumsinitiative in der Schweiz angekündigt.

„Blackrock will seine Präsenz in der Schweiz vergrößern. Die Schweiz ist für uns einer der besten Orte, um ein Asset Management bzw. Wealth Management-Geschäft aufzubauen. Wir glauben an weltweite Diversifikation. Es wird mehr Investoren geben, die ein Interesse daran haben, in Franken denominierte Finanzprodukte zu besitzen. Deshalb haben wir das Geschäft der Credit Suisse mit Exchange Traded Funds (ETF) gekauft, deshalb haben wir das Private Equity-Dachfonds-Geschäft der Swiss Re erworben“, sagte der Chef des mit einem verwalteten Vermögen von 3,9 Billionen Dollar weltgrößten Investment Managers.

„Wir haben 75 Angestellte in der Schweiz, diese Zahl wird in den nächsten Jahren wachsen“, sagte Fink. Detailliertere Angaben wollte Blackrock auch auf Anfrage von eFinancialCareers.ch nicht machen. Derzeit sucht Blackrock laut der Unternehmenswebsite einen „Country Compliance Officer Switzerland“ und einen „ishares Marketing Manager Switzerland“.  Blackrock unterhält Niederlassungen in Zürich und Genf.

Für Blackrock in London arbeitet bereits seit Oktober vergangenen Jahres der ehemalige Präsident der Schweizerischen Nationalbank Philipp Hildebrand. Auch er warb in dem Interview für die Standortvorteile: „In der Schweiz gibt es eine großartige Umgebung für Wealth Management. Das ist ein Wettbewerbsvorteil für das Asset Management, und darauf kann man aufbauen.“

Blackrock-Chef Fink begrüßte ausdrücklich die Schweizer Initiative zur Stärkung des Asset Managements am Standort: „Viele Länder in Europa und Asien verkleinern ihre Bankensektoren und wollen das Asset Management ausbauen. Sie wünschen sich von uns ebenfalls, dass wir dort expandieren. Die Schweiz gehört aber zu den besseren Alternativen, um dies aufzubauen.“ Derzeit sieht Fink in der Schweiz keine regulatorischen Probleme.

Diese Initiative könnte auch positive Auswirkungen auf die Beschäftigung im Investment Management haben. „Der Arbeitsmarkt ist der Schlüssel. Wenn die Schweiz ihren flexiblen Arbeitsmarkt beibehält und Talente anziehen kann, ist das wohl das Wichtigste für die Zukunft des Finanzplatzes“, betonte Hildebrand.

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