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Kolumne: Wie Sie Lücken im Lebenslauf erklären können!

Allmählich zieht der Arbeitsmarkt für Banker-Positionen wieder an. Das ist eine gute Nachricht, für alle diejenigen unter uns, die länger als geplant Urlaub machen – vor allem jetzt, da das Wetter schlechter wird und wir alle gerne tagsüber in einem warmen Büro sitzen. Andererseits müssen Sie sich gut überlegen, wie Sie die Lücke in ihrem Lebenslauf in der Bewerbung erklären.

Eigentlich müssen Sie nicht viel schreiben bzw. sagen. Schließlich war der Jobmarkt für Banker in den vergangenen Monaten das beherrschende Thema in den Nachrichten. Ihre Gesprächspartner auf der anderen Seite des Schreibtischs wissen, wie nah sie selbst am Abgrund standen. Nun aber, da sich der Wind gedreht hat, müssen Sie vermitteln, warum Sie immer noch suchen?

Bleiben Sie ehrlich:

Sie könnten versucht sein zu erzählen, dass Sie einige Monate gebraucht haben, um sich von einer tropischen Krankheit zu erholen, aber mit der Wahrheit fahren Sie besser.

Wenn Ihr Unternehmen/Geschäftsbereich aufgelöst wurde, ist das leicht zu erklären. Pech zu haben, ist leichter zu verdauen, als wenn man Sie als einen Einzelnen aus einem Team gefeuert hätte. Versuchen Sie, nicht allzu bitter zu erscheinen. Zeigen Sie nicht mit dem Finger auf andere und vergleichen Sie sich nicht mit Kollegen, die weiter beschäftigt wurden.

Darum sind Sie unverzichtbar:

Nachdem Sie die Umstände Ihrer Entlassung erläutert haben, müssen Sie erklären, warum Sie seitdem noch nichts Neues gefunden haben. Eine gute Antwort ist natürlich der Satz “Ich habe noch nicht das Richtige gefunden”. Damit erwecken Sie den Eindruck, dass Sie bereits einige Angebote bekommen, aber abgelehnt haben.

Sprechen Sie über “Quality Time”:

Erzählen Sie bloß nicht, dass Sie den ganzen Tag vor der Glotze abhängen. Ehrenamtliche Tätigkeiten während Ihrer “Karrierepause” kauft Ihnen aber auch niemand ab – außer Sie haben es wirklich gemacht und können es beweisen.

Wenn Sie Kinder haben, dürfen Sie natürlich erwähnen, dass Sie sich verstärkt um den Nachwuchs gekümmert haben. Die Kleinen zur Schule bringen und wieder abholen klingt gut, genauso wie der Hinweis bei den Hausaufgaben geholfen zu haben; dabei darf aber nicht der Eindruck entstehen, als könnte die Familie zusammenbrechen, sobald Sie einen neuen Job gefunden haben.

Wenn Sie keine Kinder haben, sollten Sie auf Weiterbildung verweisen. Aber Vorsicht: Wenn Sie nach Feierabend studieren, klingeln bei jedem potenziellen Arbeitgeber die Alarmglocken. Gut, dass es genug Weiterbildungsangebote im Internet gibt, wozu auch Webseiten wie Investopedia.com zählen.

Wenn das alles auf Sie nicht zutrifft, dann können Sie immer noch den Aufbau Ihres Lebenslaufs ändern. Viele Bewerbungsgespräche beginnen mit der Aufforderung, etwas über die bisherige Karriere zu erzählen. Dass können Sie ausnutzen, in dem Sie sich auf Ihre bisherigen Stellen konzentrieren. Angenommen, der Personalmanager hat den Raum nur für eine Stunde gebucht, dann könnten Sie es bei geschicktem Zeitmanagement schaffen, die aktuelle Lücke zu überdecken.

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