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AUSGESCHLOSSEN: Commerzbank verzichtet bis 2013 auf Kündigungen

Die Commerzbank hat mit dem Konzernbetriebsrat eine Übereinkunft zur Eingliederung der ehemaligen Mitarbeiter der Dresdner Bank geschlossen, die betriebsbedingte Kündigung bis 2013 faktisch ausschließt. Definitiv seien diese bis 2011 ausgeschlossen, teilte die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag in Berlin mit.

Sollte 2012 und 2013 die Zahl der wegfallenden Stellen zu gering ausfallen, darf der Übereinkunft zufolge zwar aus betrieblichen Gründen gekündigt werden. “Ich gehe jedoch davon aus, dass diese Zahlen jeweils erreicht werden”, sagte Gewerkschaftssekretär Mark Roach.

Bereits im März hatten sich die Gewerkschaft und die Commerzbank auf einen Interessenausgleich und Sozialplan für die Beschäftigten in den Firmenzentralen geeinigt.

“Unser Ziel ist es, den integrationsbedingten Stellenabbau in vollem Umfang ohne betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu realisieren”, sagt Ulrich Sieber, Arbeitsdirektor und für die Integration verantwortlicher Vorstand der Commerzbank. Im Zuge der Integration sollen in Deutschland insgesamt rund 6.500 Vollzeitstellen abgebaut werden.

Bereits seit März habe die Commerzbank in der Zentrale mit 1.200 Mitarbeitern Altersteilzeit vereinbart, sagte Roach. Diese Zahl sei noch einmal zu erwarten, wenn auch den Mitarbeitern in den Filialen das Angebot offen stehe. Damit wäre bereits die Hälfte der gewünschten Zahl abzubauender Stellen erreicht, so Roach weiter. Weitere Stellen würden erfahrungsgemäß durch natürliche Fluktuation, Frührente oder die Abfindung von Mitarbeitern frei werden.

Die Verhandlungen seien schneller als erwartet abgeschlossen worden, sagte Sieber. “Besonders erfreulich ist aus meiner Sicht, dass die Vereinbarung von den Betriebsräten von Commerzbank und Dresdner Bank gleichermaßen getragen wird.”

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