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Strukturvertrieb AWD signalisiert Interesse an Beratern der Postbank

Der Finanzvertrieb AWD will angeblich Hunderte Berater der Postbank übernehmen. Das berichten verschiedene Medien. Unklar ist aber, wie viele wechseln sollen.

“Es gibt Gespräche über die Übernahme einer Spezialistentruppe”, zitierte Reuters einen Insider. Dabei gehe es aber nur um einen kleinen Teil der mehr als 4.000 Postbank-Berater. “Der gesamte mobile Vertrieb der Bank stehe aber nicht zur Disposition. Dagegen berichtete die Wirtschaftswoche von Verhandlungen über einen Verkauf des ganzen Bereichs.

Die Post-Tochter hatte vor drei Jahren die Bausparkasse BHW übernommen, einschließlich rund 4.000 selbstständiger Verkaufsberater. Diese stellen den größten Teil der rund 4400 Vermittler starken Postbank Finanzberatung.

Postbank und AWD lehnten eine Stellungnahme ab. “Wir rechnen mit einer starken Marktkonsolidierung. Wenn sich interessante Gelegenheiten ergeben, werden wir aktiv werden”, sagte ein AWD-Sprecher nur.

Der zur schweizerischen Swiss Life gehörende Finanzvertrieb aus Hannover hat in der Vergangenheit immer wieder durch Übernahmen für Schlagzeilen gesorgt. Vor kurzem hatte AWD die Deutsche Proventus mit 540 Beschäftigten übernommen. Dagegen kam die von Firmengründer Carsten Maschmeyer angekündigte Übernahme des größeren Konkurrenten MLP bislang nicht zu stande.

Den Trend, das Vertreternetz von Finanzdienstleistern an die professionellen Vertriebe wie AWD oder DVAG abzugeben, hatte die Generali-Gruppe eröffnet. Die Versicherungsvertreter der AachenMünchener und der Außendienst der Badenia Bausparkasse haben größtenteils das Angebot angenommen, Vermögensberater der DVAG zu werden.

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