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Der Mann mit den herzigen Präsentationen: Christian Kames wechselt von Goldman zu Citi

Auch so kann eine Präsentation von Goldman Sachs aussehen.

Auch so kann eine Präsentation von Goldman Sachs aussehen.

Auch Mitarbeiter von Goldman Sachs können Humor aufweisen. So endet eine offizielle Präsentation von Goldman Sachs zum Thema: „Wie verkaufe ich mein Unternehmen richtig“ mit innig umschlungenen Teddybären. Auf ihrem T-Shirts steht zu lesen: „Forever Friends“. Damit spielt der Verfasser Christian Kames auf eine harmonische Zusammenarbeit von Unternehmen und Banken an.

Kames übernimmt laut der Nachrichtenagentur Bloomberg zum 8. Juli das M&A-Geschäft der Citi in Deutschland, der Schweiz und Österreich und folgt damit auf Simon Wilske, der zum 1. Februar zu goetzpartners nach München gewechselt war. Die Citi bestätigt unterdessen die Einstellung von Kames.

Dabei scheint es sich um einen veritablen Karriereschritt zu handeln. Denn laut den aktuellen Zahlen des Datenanbieters Dealogic war Citi in Deutschland im ersten Quartal an drei Transaktionen mit einem Volumen von 5,2 Mrd. Euro beteiligt. Damit sicherte sich Citi einen Marktanteil von 26,9 Prozent. Nur die Deutsche Bank und JP Morgan sind im deutschen M&A-Geschäft stärker vertreten. Dagegen landete Goldman Sachs mit einem Dealvolumen von 1,9 Mrd. Euro gerade einmal auf den sechsten Platz.

Kames war zuvor zwölf Jahre lang für Goldman Sachs in Frankfurt tätig gewesen, avancierte dort zum Managing Director und verantworte zuletzt das Automotive-Geschäft. Kames hatte von 1990 bis 1994 Wirtschaftswissenschaften in Passau studiert und neben seiner Beschäftigung bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Goldman Sachs eine Promotion mit dem Titel „Unternehmensbewertung durch Finanzanalysten als Ausgangspunkt eines value based measurement“ verfasst, die er 1999 erfolgreich abschloss.

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