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Ranking für das erste Quartal: Deutsche Bank und UBS stürzen im M&A-Geschäft ab

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Im Ranking der größten Player im weltweiten M&A-Geschäft ist die Deutsche Bank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum vom sechsten auf den 14. Platz abgestürzt. Dies geht aus der neuen „Global M&A Review“ des Datenanbieters Dealogic hervor.

So war die Deutsche Bank zwischen Januar und März an 38 Deals mit einem Volumen von 34,2 Mrd. Dollar beteiligt, womit gerade noch 5 Prozent des Marktanteils auf den deutschen Branchenprimus entfielen. Dennoch konnte das Unternehmen dabei Gebühren in Höhe von 100 Mio. Dollar einstreichen, was zumindest hier für elften Platz reichte.

Auch die UBS fiel vom 15. auf den 18. Platz zurück. Die größte Schweizer Bank kommt auf 32 Transaktionen mit einer Marktkapitalisierung von 20 Mrd. Dollar und einem Marktanteil von 2,9 Prozent.

Dagegen konnte sich der ewige Rivale von der anderen Ecke des Zürcher Paradeplatzes vom siebten auf den sechsten Platz vorarbeiten. So stemmte die Credit Suisse 38 M&A-Deals mit einem Volumen von 72 Mrd. Dollar, was für einen Marktanteil von 10,4 Prozent genügte. Als Gebühren strichen die Schweizer 148 Mio. Dollar ein.

An der Spitze des Rankings hat sich gegenüber dem Vorjahr indes wenig verändert. Mit einem Volumen von 208,6 Mrd. Dollar und einem Marktanteil von 30,2 Prozent verteidigte JP Morgan auch im ersten Quartal 2013 ihre Weltmarktführerschaft. Dabei kassierte die US-Investmentbank Gebühren von 347 Mio. Dollar. Mit nur geringfügigem Abstand und einem Volumen von 206,4 Mrd. Dollar folgt Goldman Sachs auf dem zweiten Platz. Die Bank musste sich indes mit Erträgen von 297 Mio. Dollar begnügen.

Die US-Banken profitierten dabei von einem kräftigen Wiederanspringen des Geschäfts auf dem Heimatmarkt. So verdoppelte sich das M&A-Marktvolumen binnen Jahresfrist von 171 Mrd. auf 347,2 Mrd. Dollar im ersten Quartal 2013. Damit geht der Löwenanteil des weltweiten M&A-Wachstums von 18 Prozent auf 690,3 Mrd. Dollar auf die Vereinigten Staaten zurück.

Dagegen konnte die Deutsche Bank ihre Spitzenposition im Heimatmarkt verteidigen. In Deutschland führte das Institut Transaktionen mit einem Volumen von 7,3 Mrd. Dollar durch, womit die Bank auf einen Marktanteil von 38 Prozent kommt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen JP Morgan (5,3 Mrd. Dollar) und Citi (5,2 Mrd. Dollar).

Die 20 weltweit wichtigsten Player im M&A-Geschäft in 2013 (Volumen in Dollar, Vorjahresplatz)

1. JP Morgan (208,6 Mrd./ 1)

2. Goldman Sachs (206,4 Mrd./ 2)

3. Morgan Stanley (162,1 Mrd./ 4)

4. Barclays (147,4 Mrd./ 3)

5. Bank of America Merrill Lynch (99,4 Mrd./ 9)

6. Credit Suisse (72 Mrd. / 7)

7. Lazard (70,3 Mrd. / 12)

8. Citi (67,1 Mrd. / 5)

9. Centerview Partners (57,9 Mrd. / 34)

10. Evercore Partners (55 Mrd. / 19)

11. Moelis & Co (48,4 Mrd. / 17)

12. Wells Fargo Securities (35,6 Mrd. / 38)

13. Rothshild (35,2 Mrd. / 11)

14. Deutsche Bank (34,2 Mrd. / 6)

15. Jefferies & Company (29,5 Mrd. / 20)

16. LionTreeAdvisors (27,4 Mrd. / 431)

17. RBC Capital Markets (25,1 Mrd. / 13)

18. UBS (20 Mrd. / 15)

19. CBRE Group (18,1 Mrd. / 162)

20. Mesirow Financial (13,2 Mrd. / -)

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