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Controller überwiegend zufrieden im Job

Controller sind mit ihrem Job überwiegend zufrieden und halten diesen für sicher. Doch rund die Hälfte der Controller erwägt einen Jobwechsel wegen beruflicher Unterforderung.

Nur 9% aller Controller sind in ihrem Job unglücklich. Dies ist eines der Ergebnisse einer Befragung des Branchen-Newsletters “Controller’s E-News” unter seinen rund 12.000 Lesern.

28% der Befragten sind in ihrem Job “glücklich”, 40% “eher zufrieden”, während 9% “unglücklich” sind und weitere 23% angaben “eher unzufrieden” zu sein. “Die Ergebnisse geben ein sehr positives Feedback der Controllerzunft”, meint Bernhard von Treuenfels, Inhaber der gleichnamigen Personalfirma für Controlling und Finance.

Dem stimmt Conrad Günther, Geschäftsführer des Internationalen Controller Vereins (ICV), zu. “Dass 28% erklären, mit ihrem Job glücklich zu sein, halte ich für bemerkenswert; besonders mit Blick auf die hierzulande verbreitete Mentalität, sehr zurückhaltend mit Emotionen umzugehen.” Knapp 70% Zufriedenheit mit dem Job spreche für die Attraktivität der Aufgaben, wie auch für die Sicherheit, meint von Treuenfels.

Karrieren spielen sich nicht in nur einem Unternehmen ab

Trotz dieses hohen Maßes an Zufriedenheit ziehen laut der Umfrage rund zwei Drittel der befragten Controller einen Jobwechsel in Erwägung. Für von Treuenfels kein Widerspruch: “66% sind entschlossen oder denken über einen Wechsel nach. Früher hätte man dies negativ gewertet. Heute wird es zunehmend überlebenswichtig, dass Karrieren sich nicht nur in einem Unternehmen abspielen”, so von Treuenfels. “Ein periodischer Wechsel, selbst unabhängig von der Qualität des Arbeitgebers, erhöht den Erfahrungsschatz des Mitarbeiters und hält ihn auch fit für den Markt.”

So gibt ein Drittel der Controller “zu geringe berufliche Herausforderungen” als Hauptgrund für einen eventuellen Arbeitgeberwechsel an, 22% bemängeln “fehlenden Aufstiegschancen”. Für ICV-Chef Günther wenig überraschende Ergebnisse. Personalexperte von Treuenfels fügt hinzu: “Über 50% sind ambitioniert, sie wollen interessante Herausforderungen haben und weiterkommen. Das erwartet man in den Unternehmen auch von einem Controller. Wer mit Eigeninitiative Verbesserungsmöglichkeiten in der Effizienz und Profitabilität sucht, von dem darf man auch erwarten, dass er sein eigenes Fortkommen im Auge hat.”

Interessant: Kaum ein Controller bangt derzeit ernsthaft um seinen Job. “Dass sich 92% keine ernsthaften Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, hat mich etwas erstaunt”, meint ICV-Geschäftsführer Günther. “Das ist aber ein deutliches Zeichen großer Selbstsicherheit.”

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