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Positive Entwicklung der Bonifikationen in der Schweiz

Einer aktuellen Umfrage zufolge dürfen die Angestellten im Schweizer Dienstleistungsgewerbe künftig überwiegend steigende Bonifikationen erwarten. Insbesondere 2006 dürfen Banker mit höheren Zahlungen rechnen.

In einer aktuellen Studie erwartet die UBS steigende Bonifikationen für das Jahr 2006 im Schweizer Dienstleistungssektor, zu dem natürlich auch der Bankenbereich zählt. Danach erwartet mit 47% beinahe die Hälfte der befragten Schweizer Dienstleistungsunternehmen steigende Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter.

Klaus Biermann, Geschäftsführer des auf Finanzmarktdienstleistungen spezialisierten Personalberatungsunternehmens Smith & Jessen Schweiz AG, bestätigt diese Erwartungen für den Schweizer Bankensektor. “Für das laufende Jahr ist ein teilweise deutlicher Anstieg der nicht fixierten Gratifikationen zu erwarten.”

Dabei dürfen sich Biermann zufolge insbesondere die im Bereich Derivate / Structured Products beschäftigten Banker über deutlich höhere Bonifikationen als im Vorjahr freuen. Auch Corporate Financers gehören zu den Glücklichen, deren erfolgsabhängige Zahlungen für das laufende Jahr gegenüber der vergangenen Periode stark ansteigen.

Für das Jahr 2007 prognostiziert die Schweizer Großbank insgesamt stagnierende Bonuszahlungen im Dienstleistungsbereich. Diese Erwartung gaben rund zwei Drittel der Unternehmen an. 22% der Befragten rechnen mit weiter steigenden Bonifikationen gegenüber 2006, 11% rechnen damit, ihren Mitarbeitern etwas weniger Boni auszuschütten.

Für 2007 rechnet auch Klaus Biermann insgesamt mit weniger starken Anstiegen bei den Bonifikationen im Bankbereich: “Eigentlich habe ich eine positive Grundhaltung für die Entwicklung im Jahr 2007. Aufgrund des zu erwartenden hohen Niveaus für dieses Jahr rechnen wir jedoch nur noch mit leichten Steigerungen bzw. eher mit stagnierenden Zahlungen im Vergleich zu 2006.”

Wegen der guten Entwicklung in diesem Jahr ist dies aber für Banker kein Beinbruch: “Wenn, dann wird dies eine Stagnation auf wirklich hohem Niveau”, meint Biermann.

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