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Blick ins Portemonnaie: Was Sie bei führenden Investmentbanken verdienen können

Kaum ein Tag, an dem sich nicht Politiker oder Medien über Spitzengehälter und Boni von Investmentbankern echauffieren. Doch Fälle wie der Startrader der Deutschen Bank Christian Bittar, der vermutlich einen Bonus von 80 Mio. Euro einstrich, stellen eher die Ausnahme dar. Einen repräsentativen Einblick dürfte vielmehr geben, was am unteren Ende der Nahrungskette bezahlt wird.

So hat das Londoner Recruitment-Unternehmen Dartmouth Partners ermittelt, wie viel Geld Analysten, Associates und Vice Presidents bei den internationalen Investmentbanken in der Londoner City einstreichen. Als Basis dient das Jahr 2012. Bei Analysten handelt es sich um Jungbanker, die ihre ersten drei Jahre nach dem Studium in einer Investmentbank verbringen. Daran schließen sich nach dem üblichen Werdegang drei Jahre als sogenannter Associate an, bis man schließlich zum Vice President aufsteigt.

Frisch von der Uni kann ein Analyst in seinem ersten Jahr in London mit einem Grundgehalt von 45.000 (52.200 Euro) und einem Bonus von 21.000 Pfund (24.400 Euro) rechnen. Damit kassiert ein solcher Analyst insgesamt rund 66.000 Pfund (76.600 Euro).

Neun Jahre später im seinem dritten Jahr als Vice President ist das Grundgehalt auf 137.000 (159.000 Euro) und der Bonus auf 179.000 Pfund (207.600 Euro) gestiegen. Unter dem Strich ergibt sich also eine Gesamtvergütung von 316.000 Pfund (366.600 Euro). Allerdings werden von dem Bonus – je nach Arbeitgeber – bis zu 30 Prozent über drei Jahre gestreckt ausbezahlt.

Besonders interessant dürfte indes die Bezahlung bei der Deutschen Bank sein. Nach den Dartmouth-Zahlen lässt sich die Bezahlung zwischen den weltweit führenden Investmentbanken leider nur für die drei Associate-Jahre ermitteln.

Demnach streicht ein Associate in seinem ersten Jahr im Investmentbanking der Deutschen Bank ein Grundgehalt von 65.000 Pfund (75.400 Euro) und einen Bonus von 21.000 Pfund (24.400 Euro) ein. Die Gesamtvergütung summiert sich also auf 86.000 Pfund (99.800 Euro). Allerdings liegen die Vergütungen eng beieinander, lediglich Goldman Sachs lässt mit 102.000 Pfund (118.300 Euro) deutlich mehr springen.

Dagegen scheint sich die Spreizung bis zum Analysten im dritten Jahr deutlich zu steigern. Bei der Deutschen Bank kassiert ein solcher Analyst 95.000 Pfund (110.200  Euro) Gehalt und 107.000 Pfund Bonus (124.100 Euro) – also insgesamt 202.000 Pfund (234.300 Euro). Damit liegen die Frankfurter im oberen Mittelfeld zwischen Goldman Sachs mit 216.000 Pfund (250.600 Euro) und Barclays mit nur 161.000 Pfund (186.800 Euro).

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Dartmouth Partners is an independent recruitment boutique of experienced consultants based in the City of London.

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