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Financial Stability Board will anscheinend 15 Stellen in Basel schaffen

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich in Basel.

Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich in Basel.

Das Financial Stability Board (FSB) wurde im Zuge der Finanzkrise geschaffen, um die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu gewährleisten. Aus der Not geboren wird das FSB jetzt eine Dauereinrichtung nach dem Schweizer Vereinsrecht, wie die Mitglieder beschlossen haben

Dem FSB gehören 54 Regulierungsbehörden aus 24 Ländern an. Neben den G20 sind dies die Schweiz, Niederlande, Spanien, Singapur und Hongkong. Die Einrichtung ist gewissermaßen ein Untermieter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel.

Wie so viele andere Regulierungsbehörden auch scheint sich das FSB zum einem wahren Jobwunder zu entwickeln. Laut dem Tages-Anzeiger hat sich der Personalbestand von anfänglich sieben auf mittlerweile 25 erhöht. Mittelfristig soll die Mitarbeiterzahl um weitere 15 auf dann 40 aufgestockt werden. Eine BIZ-Sprecherin wollte die Zahl nicht bestätigen, hält sie aber für plausibel.

Laut einem FSB-Sprecher beschäftige die Einrichtung derzeit vor allem Ökonomen, Anwälte, Supervisor und Accountants. Zu einem weiteren Personalaufbau wollte sich auch der FSB-Sprecher nicht äußern. Allerdings würde sich das Personal hauptsächlich aus den Beschäftigten der Mitgliedsorganisationen – also die nationalen Regulierungsbehörden – rekrutieren. Diese Mitarbeiter würden für zwei bis drei Jahre entsandt und mit befristeten Verträgen ausgestattet.

Welchen Stellensegen Regulierungsbehörden darstellen, belegt unterdessen die Schweizer Finanzaufsicht Finma. Auf der Website der Behörde sind derzeit rund 10 Stellen ausgeschrieben. So werden Wirtschaftsprüfer, Juristen, Risikomanager und Übersetzer gesucht.

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