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Wenn Sie kein Gegenangebot erhalten, sind Sie dann Mist?

Wenn Sie Ihren Job wechseln möchten, dann stehen die Chancen laut dem Recruitment-Unternehmen Astbury Marsden bei etwa 75 Prozent, dass Ihnen ein aufregender Anreiz geboten wird, dies nicht zu tun. Falls Sie indes Ihren Job wechseln möchten und erhalten kein Gegenangebot, sind Sie es dann einfach nicht wert, bei der Stange gehalten zu werden und jeder potenzielle Arbeitgeber sollte sich eher zweimal überlegen, Sie einzustellen?

Vielleicht.

“Die meisten Banken werden versuchen, jeden zurückzuhalten, der halbwegs geeignet ist”, sagt ein auf Aktien spezialisierter Headhunter. “Wir erzählen den Leuten immer, dass Sie sich darauf einstellen sollten, ein Gegenangebot zu erhalten.”

“Die Zahl der Gegenangebote ist in diesen Jahr deutlich angestiegen”, sagt Andrew Hanson, der bei dem Recruitment-Unternehmen Robert Walters für Finanzberufe zuständig ist. “Unternehmen versuchen aggressiv, gutes Personal im eigenen Haus zu behalten.”

Selbst nutzlose Leute erhalten Gegenangebote

Tatsächlich scheint sogar miserables Personal Gegenangebote zu erhalten, in dem Sinne, dass sie keinerlei Einfluss – in welcher Weise auch immer – auf die Performance besitzen.

“Die meisten Teamleiter bieten sogar einem Mitarbeiter Gegenangebote an , den sie nicht sonderlich schätzen”, sagt Peter Harwood, Partner bei Principal Search. “Denn es wird ihnen als Nachteil ausgelegt, wenn sie Mitarbeiter verlieren.”

“Doch selbst wenn ein Teamleiter jemanden zum Bleiben überredet hat, wird er sich nach einem Ersatz umzusehen beginnen”, ergänzt Harwood.

Die allerbesten werden Gegenangebote ablehnen

Die meisten Headhunter hassen Gegenangebote (da sie ihnen Gebühren kosten), und werden vehement von einer Annahme abraten.

Daher ist aus ihrer Sicht derjenige Kandidat der beste, der genau weiß, was er will und der Gegenangebote von Anfang an ablehnt.

“Es ist möglich, auf eine Weise zu kündigen, so dass Sie kein Gegenangebot erhalten”, sagt der auf Aktien spezialisierte Headhunter. “Sie müssen sehr aggressiv in ein Kündigungsgespräch gehen und sagen, dass Sie sich das gründlich überlegt haben. Sie werden gehen und es gibt absolut nichts, was Sie davon abhalten könne.”

Er sagt auch, dass Unternehmen aus dem unteren Drittel oftmals zu eingeschüchtert sind, ein Gegenangebot zu unterbreiten, wenn jemand zu einem renommierteren Mitbewerber wechseln möchte.

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