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Dekabank emittiert erste Retailzertifikate: Vorerst keine Neueinstellungen geplant

Dekabank

Die sparkasseneigene Dekabank will ab dem kommenden Montag den deutschen Markt für Retailderivate aufmischen, wie das Institut am heutigen Mittwoch (16. Januar) mitteilte. „Der Einstieg in das Geschäft mit Retailzertifikaten ist für uns ein wichtiger Meilenstein, zum zentralen Wertpapierhaus der Sparkassen zu werden“, sagte der stellvertretende Dekabank-Chef Oliver Behrens.

„Unser Ziel ist es, mit einer am Bedarf der Sparkassen und deren Kunden ausgerichteten Produktpalette das Retail-Zertifikategeschäft im Verbund zu festigen und Marktanteile hinzuzugewinnen“, ergänzte Behrens.

Schon seit zehn Jahren ist das Institut im Geschäft mit Individualzertifikaten für die Eigenanlagen der Sparkassen und deren institutionellen Kunden tätig. Laut einem Unternehmenssprecher werde die Dekabank  das Geschäft „sukzessive“ ausbauen.

Derzeit beschäftige die Dekabank auf der Produktionsseite der Derivate etwa 20 Mitarbeiter. Der Vertrieb an die Sparkassen erfolge durch die bestehende Salesstruktur der Dekabank. „Zunächst werden keine neuen Mitarbeiter eingestellt“, sagte der Unternehmenssprecher.

Ob später einmal ein Mitarbeiteraufbau erforderlich werde, hänge von der Geschäftsentwicklung ab. Außerdem verhandle die Dekabank derzeit mit der ebenfalls sparkasseneigenen Landesbank Berlin über eine Zusammenarbeit im Derivategeschäft. Die Ergebnisse müssten abgewartet werden.

Das Geschäft mit Retailderivaten gilt in Deutschland als hart umkämpft. Da die Sparkassen jedoch über eine beträchtliche Vertriebsmacht verfügen, könnte der Einstieg der Dekabank laut Branchenbeobachtern durchaus Sinn machen.

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